Dont_do_drugs schrieb: »Wenn ich zu den amerkansichen Konkurrenten schaue, die teilweise völlig unmoderiert und ohne Editorial Staff arbeiten, schlacker ich auch immer mit den Ohren, da werden Anime nachgemalt von Bildanbietern, Comicfiguren vertrieben, Bilder mit Mercedessternen, geschmacksmustergeschützte Objekte - alles nicht aus offiziellen Quellen, sondern von "Künstlern". Unwahrscheinlich, dass nur einer von denen ein Release hat.
Da ist uns Amerika leider um Längen voraus. In US greift "Fair use".
Hätten wir in Europa auch so machen sollen und können, aber die Lobby der Rechteverwerter ist leider zu mächtig. Die Politiker die Artikel 13/17 befürwortet haben, sind ahnungslos, ignorant, gekauft oder dumm. Schon traurig.
Beezle_org schrieb: »Dont_do_drugs schrieb: »Wenn ich zu den amerkansichen Konkurrenten schaue, die teilweise völlig unmoderiert und ohne Editorial Staff arbeiten, schlacker ich auch immer mit den Ohren, da werden Anime nachgemalt von Bildanbietern, Comicfiguren vertrieben, Bilder mit Mercedessternen, geschmacksmustergeschützte Objekte - alles nicht aus offiziellen Quellen, sondern von "Künstlern". Unwahrscheinlich, dass nur einer von denen ein Release hat.
Da ist uns Amerika leider um Längen voraus. In US greift "Fair use".
Hätten wir in Europa auch so machen sollen und können, aber die Lobby der Rechteverwerter ist leider zu mächtig. Die Politiker die Artikel 13/17 befürwortet haben, sind ahnungslos, ignorant, gekauft oder dumm. Schon traurig.
Dont_do_drugs schrieb: »Beezle_org schrieb: »Dont_do_drugs schrieb: »Wenn ich zu den amerkansichen Konkurrenten schaue, die teilweise völlig unmoderiert und ohne Editorial Staff arbeiten, schlacker ich auch immer mit den Ohren, da werden Anime nachgemalt von Bildanbietern, Comicfiguren vertrieben, Bilder mit Mercedessternen, geschmacksmustergeschützte Objekte - alles nicht aus offiziellen Quellen, sondern von "Künstlern". Unwahrscheinlich, dass nur einer von denen ein Release hat.
Da ist uns Amerika leider um Längen voraus. In US greift "Fair use".
Hätten wir in Europa auch so machen sollen und können, aber die Lobby der Rechteverwerter ist leider zu mächtig. Die Politiker die Artikel 13/17 befürwortet haben, sind ahnungslos, ignorant, gekauft oder dumm. Schon traurig.
Ich bezweifle, dass die Beispiele an die ich so denke unter Fair Use fallen.
ValarMorghulis1896 schrieb: »
This. Und ich würde es lustig finden wenn es nicht so traurig wäre, wie viele auch hier auf die Propaganda der Global Player wie Google oder dem Tochterunternehmen Youtube und anderen reinfallen. Es wäre für die Firmen ein leichtes, ein Abkommen mit den Künstler-Sozialkassen oder anderen zu schließen und eine Pauschalzahlung zu vereinbaren (wie es seinerzeit Youtube mit GEMA gemacht hat), dann gäbe es diesen Gesetzentwurf gar nicht. Und sage mir bloß keiner, dass die oben genannten nicht genug Geld für so eine Vereinbarung hätten
Dont_do_drugs schrieb: »und Fehler willst dir da nicht leisten.
genau und so ein filter ist naturlich viel zuverlässiger als die menschliche hand
InvitationNotFound schrieb: »Jo und der Telefonanbieter soll haftbar werden, wenn ein Kind seine Lümmel jemandem schickt (KiPo). Ist klar. Macht auch Sinn. Kannst auf jeden Bereich anwenden.
Das ist doch weit hergeholt. Jemand der Leitungen und Infrastruktur für das senden von Inhalten zur Verfügung stellt, macht was ganz anderes als jemand, der extra eine Plattform stellt, wo man unkontrolliert alles raufstellen kann, damit es möglichst viele sehen. Mal davon ab profitiert der Plattformbetreiber davon, wenn möglichst viele auf seiner Plattform geschützte und ungeschützte Inhalte anschauen. Der Netzbetreiber dagegen hat da nicht viel von.
Soldier224 schrieb: »ValarMorghulis1896 schrieb: »
This. Und ich würde es lustig finden wenn es nicht so traurig wäre, wie viele auch hier auf die Propaganda der Global Player wie Google oder dem Tochterunternehmen Youtube und anderen reinfallen. Es wäre für die Firmen ein leichtes, ein Abkommen mit den Künstler-Sozialkassen oder anderen zu schließen und eine Pauschalzahlung zu vereinbaren (wie es seinerzeit Youtube mit GEMA gemacht hat), dann gäbe es diesen Gesetzentwurf gar nicht. Und sage mir bloß keiner, dass die oben genannten nicht genug Geld für so eine Vereinbarung hätten
Erstmal, diese angebliche Propaganda der Großen gabs gar nicht in den Maßen. Die profitieren ja auch selbst von der Reform wie ihr immer noch nicht zu verstehen scheint.
Zum anderen ist es nicht so leicht. Weil nicht alle 10 Mrd. Menschen, bzw. alle Menschen der Welt, in einer Verwertungsgesellschaft hocken, noch wollen die Verwertergesellschaften alle aufnehmen. Die nehmen nämlich nur Leute auf die wirklich Gewinn versprechen.
Mit einer Verwertungsgesellschaft also, kann man wohl ein paar Tausend Leute abdecken. Und da es die Gema sogar ohne die Reform geschafft hat, ist es fraglich warum dass nicht auch andere ohne Reform hätten schaffen können.
Die Kritiker wurden bislang als Bots beschimpft, als Mob, als gekauft, als Kriminelle usw. während 0 Argumente seitens der Befürworter geliefert worden. Der Bundes Datenschutzbeauftrage und so gut wie jeder IT Experte sahen die Reform kritisch. Aber was wissen die schon. Ja sogar die UN Menschenrechtsorganisation sieht die Reform kritisch. Aber die ist wohl auch gekauft. *Schulterzuck*
Es gibt zwei Seiten:
Google und Co die zuviel Macht haben
Politiker die keine Ahnung haben und Lügen dass sich die Balken biegen
Die Reform wird, wird sie so umgesetzt, Google am Ende mehr Macht geben. Nicht weniger. Schaden würde es nur den kleinen Plattformen und den Streamern also den kleinen kreativen.
InvitationNotFound schrieb: »Nein, ist nicht wirklich weit hergeholt. Ein Telefonanbieter stellt dir ebenfalls die Infrastruktur zur Verfügung, um Inhalte auszutauschen. Ebenso profitiert er davon, wenn du Inhalte (sei es SMS, Sprachnachrichten etc.) austauscht, da du damit sein Angebot nutzt.
Auch das ist so nicht richtig. Nur im Einzelfall ist der Anbieter von illegalen Inhalten dran. Geschieht dies systematisch, ist auch der Betreiber dran. Du würdest doch auch keinen Seitenbetreiber dulden, welcher zulässt, dass jeder Kranke bei ihm KiPo's anbieten darf??InvitationNotFound schrieb: »Du kannst so ziemlich alles Missbrauchen. Dies ist jedoch ein Problem desjenigen, der dies Missbraucht und nicht des Anbieters. Du kannst das Beispiel gerne auf anderes anwenden und du wirst sehen, dass diese Regelung ziemlich bescheuert ist.
InvitationNotFound schrieb: »Nein, ist nicht wirklich weit hergeholt. Ein Telefonanbieter stellt dir ebenfalls die Infrastruktur zur Verfügung, um Inhalte auszutauschen. Ebenso profitiert er davon, wenn du Inhalte (sei es SMS, Sprachnachrichten etc.) austauscht, da du damit sein Angebot nutzt.
Nein, ein Plattformbetreiber profitiert parallel zum Anbieter von geschützten Inhalten auf seiner Plattform. Ein Netzanbieter tut dies nicht. Dem Netzbetreiber ist erstmal (in gewissen Grenzen) vollkommen egal, was er für Inhalte durchleitet.
Auch das ist so nicht richtig. Nur im Einzelfall ist der Anbieter von illegalen Inhalten dran. Geschieht dies systematisch, ist auch der Betreiber dran. Du würdest doch auch keinen Seitenbetreiber dulden, welcher zulässt, dass jeder Kranke bei ihm KiPo's anbieten darf??InvitationNotFound schrieb: »Du kannst so ziemlich alles Missbrauchen. Dies ist jedoch ein Problem desjenigen, der dies Missbraucht und nicht des Anbieters. Du kannst das Beispiel gerne auf anderes anwenden und du wirst sehen, dass diese Regelung ziemlich bescheuert ist.
Dont_do_drugs schrieb: »Ihr wisst schon, dass netzsperren zulässig sind und Vodafone zbsp kinox gesperrt hat? Mehrfach gerichtlich bestätigt, dass Vodafone dem nachkommen muss.
https://www.giga.de/unternehmen/vodafone/news/urteil-vodafone-muss-kinox.to-weiterhin-sperren/
InvitationNotFound schrieb: »InvitationNotFound schrieb: »Nein, ist nicht wirklich weit hergeholt. Ein Telefonanbieter stellt dir ebenfalls die Infrastruktur zur Verfügung, um Inhalte auszutauschen. Ebenso profitiert er davon, wenn du Inhalte (sei es SMS, Sprachnachrichten etc.) austauscht, da du damit sein Angebot nutzt.
Nein, ein Plattformbetreiber profitiert parallel zum Anbieter von geschützten Inhalten auf seiner Plattform. Ein Netzanbieter tut dies nicht. Dem Netzbetreiber ist erstmal (in gewissen Grenzen) vollkommen egal, was er für Inhalte durchleitet.
Du siehst schon, dass der Plattformbetreiber einen Service bietet der bezahlt werden muss? Daher ist es auch klar, dass er sich an Gewinnen beteiligt.
Ein Netzbetreiber profitiert ebenfalls daran, wenn du Daten übermittelst. Je nachdem brauchst du ein anderes Abo oder zahlst für den Datentransfer etc.
YT ist es, wie deinem Netzanbieter, erst mal egal, was du hoch lädst, jedoch reagiert YT aber dann darauf, falls etwas rechtlich nicht in Ordnung ist.Auch das ist so nicht richtig. Nur im Einzelfall ist der Anbieter von illegalen Inhalten dran. Geschieht dies systematisch, ist auch der Betreiber dran. Du würdest doch auch keinen Seitenbetreiber dulden, welcher zulässt, dass jeder Kranke bei ihm KiPo's anbieten darf??InvitationNotFound schrieb: »Du kannst so ziemlich alles Missbrauchen. Dies ist jedoch ein Problem desjenigen, der dies Missbraucht und nicht des Anbieters. Du kannst das Beispiel gerne auf anderes anwenden und du wirst sehen, dass diese Regelung ziemlich bescheuert ist.
Du hast glaube ich nicht verstanden, dass es (technisch) unmöglich ist, alles zu verhindern. Du kannst bei YT (einem Forum, Twitter etc.). ziemlich jeden Müll hochladen, was auch in Ordnung ist, solange du als Uploader in der Verantwortung bist. Ein Betreiber wird dies nie können. Es geht nicht. (Ausser eben mit Zensur und dem Blocken von vielen unproblematischen Inhalten, wobei du hierbei auch keine Garantie dafür hast)
InvitationNotFound schrieb: »Dont_do_drugs schrieb: »Ihr wisst schon, dass netzsperren zulässig sind und Vodafone zbsp kinox gesperrt hat? Mehrfach gerichtlich bestätigt, dass Vodafone dem nachkommen muss.
https://www.giga.de/unternehmen/vodafone/news/urteil-vodafone-muss-kinox.to-weiterhin-sperren/
Mal abgesehen davon, dass Netzsperren sonst nur in Diktaturen verwendet werden... Kann man ja mal drüber nachdenken.
Inhaltlich bietet der Kommentar auch nicht sonderlich viel. Oder willst du nun kinox.to mit YT und anderen Platformen vergleichen?
Dont_do_drugs schrieb: »InvitationNotFound schrieb: »InvitationNotFound schrieb: »Nein, ist nicht wirklich weit hergeholt. Ein Telefonanbieter stellt dir ebenfalls die Infrastruktur zur Verfügung, um Inhalte auszutauschen. Ebenso profitiert er davon, wenn du Inhalte (sei es SMS, Sprachnachrichten etc.) austauscht, da du damit sein Angebot nutzt.
Nein, ein Plattformbetreiber profitiert parallel zum Anbieter von geschützten Inhalten auf seiner Plattform. Ein Netzanbieter tut dies nicht. Dem Netzbetreiber ist erstmal (in gewissen Grenzen) vollkommen egal, was er für Inhalte durchleitet.
Du siehst schon, dass der Plattformbetreiber einen Service bietet der bezahlt werden muss? Daher ist es auch klar, dass er sich an Gewinnen beteiligt.
Ein Netzbetreiber profitiert ebenfalls daran, wenn du Daten übermittelst. Je nachdem brauchst du ein anderes Abo oder zahlst für den Datentransfer etc.
YT ist es, wie deinem Netzanbieter, erst mal egal, was du hoch lädst, jedoch reagiert YT aber dann darauf, falls etwas rechtlich nicht in Ordnung ist.Auch das ist so nicht richtig. Nur im Einzelfall ist der Anbieter von illegalen Inhalten dran. Geschieht dies systematisch, ist auch der Betreiber dran. Du würdest doch auch keinen Seitenbetreiber dulden, welcher zulässt, dass jeder Kranke bei ihm KiPo's anbieten darf??InvitationNotFound schrieb: »Du kannst so ziemlich alles Missbrauchen. Dies ist jedoch ein Problem desjenigen, der dies Missbraucht und nicht des Anbieters. Du kannst das Beispiel gerne auf anderes anwenden und du wirst sehen, dass diese Regelung ziemlich bescheuert ist.
Du hast glaube ich nicht verstanden, dass es (technisch) unmöglich ist, alles zu verhindern. Du kannst bei YT (einem Forum, Twitter etc.). ziemlich jeden Müll hochladen, was auch in Ordnung ist, solange du als Uploader in der Verantwortung bist. Ein Betreiber wird dies nie können. Es geht nicht. (Ausser eben mit Zensur und dem Blocken von vielen unproblematischen Inhalten, wobei du hierbei auch keine Garantie dafür hast)
Und doch das geht. Diese Betreiber sind mangels rechtlicher Situation ohne Verantwortung ungesund gewachsen und habe jahrelang darauf gepokert, so wirtschaften zu können, ohne in die Pflege der Inhalte oder Moderation investieren zu müssen. Die Quittung dafür bekommen sie jetzt. Da hilft kein heulen, diese Entwicklung war absehbar, es war absehbar dass internet nur aufgrund der Internationalität nicht dauerhaft rechtsfreier Raum bleiben kann. Sie haben nicht damit kalkuliert und nicht vorgesorgt, sondern ihre Systeme gezielt auf der vermeintlichen unangreifbarkeit aufgebaut, zum Teil auch dafür mitgesorgt, dass ihre Nutzer unangreifbar bleiben, und trotz jahrelanger Diskurse über Rechtsverletzung, schlechtem Image wegen mangelnden Schutz vor Rechtsverletzung en - und weiter drauf beharrt. Sie alle hatten vorausschauend wirtschaften und investieren können und die Kritiken realisieren können, als sie aufkamen, haben sie aber nicht.
Das ist schon armes opfergeweine, armes yt, armes Google, armes fb.
Dont_do_drugs schrieb: »
Das ist schon armes opfergeweine, armes yt, armes Google, armes fb.
InvitationNotFound schrieb: »
[...]
Du hast glaube ich nicht verstanden, dass es (technisch) unmöglich ist, alles zu verhindern. Du kannst bei YT (einem Forum, Twitter etc.). ziemlich jeden Müll hochladen, was auch in Ordnung ist, solange du als Uploader in der Verantwortung bist. Ein Betreiber wird dies nie können. Es geht nicht. (Ausser eben mit Zensur und dem Blocken von vielen unproblematischen Inhalten, wobei du hierbei auch keine Garantie dafür hast)
Soldier224 schrieb: »Dont_do_drugs schrieb: »
Das ist schon armes opfergeweine, armes yt, armes Google, armes fb.
Jup. Weil ja nur die Großen die angeblichen Opfer sind und nicht die Nutzer oder kleinen Plattformen. Hier geht es den meisten nicht darum Google oder YT zu schützen. Wenn man immer wieder versucht die Diskussion in diese Richtung zu führen kommt man nicht weiter, das ist gewissermaßen eine Tunnelblickmentalität. Es sind eben nicht die großen Plattformen betroffen sondern wir Nutzer (darunter auch Streamer) und kleinen Plattformen. Zudem sind Google und Co immer noch die Gewinner der Reform. Also keine Ahnung wie du immer noch nur die großen Plattformen als Opfer bezeichnen kannst. Es erschließt sich mir nicht.
Und eigentlich ist die Diskussion hier auch Fehl am Platz letztlich. Hier geht es immer noch speziell darum was die Auswirkungen für bestimmte Services sind, den ZOS z.B. bietet für das Ansehen von ESO live, was auch über eine der Plattformen übertragen wird, wenn die Richtlinie so umgesetzt wird wie sie von der EU beschlossen wurde.
SorataArisugawa schrieb: »Jetzt ists doch eine offtopic Diskussion zur Urheberrechtsrefom geworden... und Soldier hats nicht kommen sehen. War doch klar, dass wieder diese sinnfreie Diskussion vom Zaun gebrochen wird.
Kann zu der Thread
SorataArisugawa schrieb: »InvitationNotFound schrieb: »
[...]
Du hast glaube ich nicht verstanden, dass es (technisch) unmöglich ist, alles zu verhindern. Du kannst bei YT (einem Forum, Twitter etc.). ziemlich jeden Müll hochladen, was auch in Ordnung ist, solange du als Uploader in der Verantwortung bist. Ein Betreiber wird dies nie können. Es geht nicht. (Ausser eben mit Zensur und dem Blocken von vielen unproblematischen Inhalten, wobei du hierbei auch keine Garantie dafür hast)
Lassen wir uns also auf diese unsägliche Diskussion ein:
Woher weißt du das es nicht geht? Hat ja keiner noch wirklich versucht. Also lassen wirs es lieber, weil es könnte ja nicht funktionieren. Das deswegen viellerlei geistiger Diebstahl ungeahndet bleibt, drauf ges*******. InvitationNotFound, hat sich dran gewöhnt, also müssen wirs so lassen. Weil Fairness ist ja zu aufwendig...
Zumal es auch genug workarounds gibt, als das eine Plattform entweder immer alles filtern muss oder eben schließen.
Wenn sie eine ordentlichen Architektur dafür aufbauen(z.B. Filter + überprüfung durch Mitarbeiter bei strittigen Ergebnissen), dann muss auch nach Artikel 13 die Plattform nicht zwangsläufig haften, nur weil ihnen mal was durchrutscht. Sie müssen nachweisen können, dass sie sich bemüht haben.
Außerdem können Sie sich quasi Blankovollmachten von Rechteverwaltern kaufen, damit deren Content auf deren Plattformen frei bleibt.
Diese beiden Anteile alleine, werden schon dafür sorgen, dass das eben NICHT "das Internet kaputt geht". Dieses Angstgeheische ist einfach nur blinde Panikmache.
Dont_do_drugs schrieb: »@Sun7dance
Wenn du so fragst... Ich bin verfassungsrechtlich nicht fit genug um Einwände voraussehen zu können.
Ich persönlich betrachte plattformanbieter die ihre Nutzer bei Straftaten vor Behörden und Ermittlungen "schützen" als Mittäter. Die Kommunikation ab Anzeige mit Polizei und Ämtern und Anbieter in den jeweiligen Ländern sowie Herausgabe von Nutzerdaten/Informationen bei konkreten Verdacht muss funktionieren können, auch bei einem Anbieter aus einem anderen Land mit anderer Rechtsgrundlage. Meine Erfahrung mit WordPress beim Weg über die Polizei ist jedenfalls "aussichtsloses Unterfangen", Anzeige verläuft gegen Unbekannt im Nichts, Täter macht unbekümmert weiter. Das obwohl er ebenso aus Deutschland kommt und greifbar sein sollte. Das kann so nicht funktionieren.
Und von mir aus kann ein Diensteanbieter auch gesperrt werden in Dtl., wenn er sich nicht bemüht, dass dessen Inhalte rechtskonform sind und der die Zusammenarbeit verweigert. Ob die Rahmenbedingungen zwischen Ländern oder zwischen Ländern und Anbieter durch Gesetze getroffen werden müssen, weiß ich aber nicht.
Was ich nicht verstehe.Wieso sollte es dem Streamer schaden?
Dont_do_drugs schrieb: »Die kleinen Plattformen sind an keiner Stelle Opfer, denn deren Uploadmenge ist überschaubar. Viele "kleine Plattformen" aus der EU arbeiten schon seit Jahren manuell und überprüfen ihre Inhalte. Nicht nur in Urheberrechtsfragen, auch in anderen Bereichen.
Warum die Nutzer zudem Opfer sind erschließt sich mir nicht. Die Nutzung von Youtube ist nicht gleichbedeutend mit der Inanspruchnahme von Meinungsfreiheit.
Das ist ein kommerzieller Dienst mit Serverkapazitäten auf den du Inhalte hochlädst. Darausergibt sich kein Grundrecht.
SorataArisugawa schrieb: »Jetzt ists doch eine offtopic Diskussion zur Urheberrechtsrefom geworden... und Soldier hats nicht kommen sehen. War doch klar, dass wieder diese sinnfreie Diskussion vom Zaun gebrochen wird.
Kann zu der ThreadDas war doch schwer absehbar. Aber ich finde eine Diskussion dazu nicht schlecht.Hier kann man schön sachlich darüber sprechen. Allerdings finde ich es schade, Äusserungen zu lesen wie "Rofl" - "1 zu 1 Müll". Das ist keine Information, die mich über das Thema weiter nachdenken lässt.
Was ich nicht verstehe.Wieso sollte es dem Streamer schaden?
Ich kriege das irgendwie nicht zitiert >den z.b. ZOS bietet für das Ansehen....
Somit gibt doch ZOS die Lizenz an den Streamer; Fall erledgt; Urheberrecht wird nicht verletzt.
Man ist halt viel zu spät, so einfach seh ich das!
Mittlerweile sind Facebook & Co. einfach zu mächtig! Dahingehend stimme ich Soldier und anderen auch zu, denen werden die Artikel nicht viel anhaben können. Die sind ja schon groß und demnach bekannt! Die machen ihr fettes Geld mittlerweile eh mit anderen Dingen.
Für mich sind beide Artikel eine Verzweiflungstat diese ganze Spielwiese ein Stück weit in den Griff zu kriegen.
Ich tu mir aber sehr schwer, da irgendeine Position für mich selber zu finden.
Politiker wissen höchstwahrscheinlich um die Zweifelhaftigkeit beider Artikel, wollen sie aber so gut es eben geht durchdrücken. So soll das ganze Wirken im Internet in Zukunft etwas strukturierter verlaufen. Zweifelhafte Rechtfertigungen und teilweises Unrecht in manchen niedergeschriebenen Entwürfen werden hier in Kauf genommen, denn nur das Ergebnis zählt!
Als Prellbock wurde Axel Voss auserkoren. Der sollte die teils unrechten Formulierungen in beiden Artikeln möglichst glaubhaft in die Öffentlichkeit tragen. Leider kann er das aber nicht. Wahrscheinlich könnte das niemand, denn streng genommen handelt es sich eben um Unrecht!
Dont_do_drugs schrieb: »Man ist halt viel zu spät, so einfach seh ich das!
Mittlerweile sind Facebook & Co. einfach zu mächtig! Dahingehend stimme ich Soldier und anderen auch zu, denen werden die Artikel nicht viel anhaben können. Die sind ja schon groß und demnach bekannt! Die machen ihr fettes Geld mittlerweile eh mit anderen Dingen.
Für mich sind beide Artikel eine Verzweiflungstat diese ganze Spielwiese ein Stück weit in den Griff zu kriegen.
Ich tu mir aber sehr schwer, da irgendeine Position für mich selber zu finden.
Politiker wissen höchstwahrscheinlich um die Zweifelhaftigkeit beider Artikel, wollen sie aber so gut es eben geht durchdrücken. So soll das ganze Wirken im Internet in Zukunft etwas strukturierter verlaufen. Zweifelhafte Rechtfertigungen und teilweises Unrecht in manchen niedergeschriebenen Entwürfen werden hier in Kauf genommen, denn nur das Ergebnis zählt!
Als Prellbock wurde Axel Voss auserkoren. Der sollte die teils unrechten Formulierungen in beiden Artikeln möglichst glaubhaft in die Öffentlichkeit tragen. Leider kann er das aber nicht. Wahrscheinlich könnte das niemand, denn streng genommen handelt es sich eben um Unrecht!
Das Problem ist natürlich auch, dass die Mehrzahl der Politiker zu alt ist und analog dazu generationsbedingt zu wenig Zugang zu Fragen des Internets haben, dementsprechend sich nie damit befassten und Probleme diesbezüglich unbearbeitet durchliefen. Die Internationalität und die unterschiedlichen Gesetzeslagen der vielen Länder sorgt für weitere Hürden.
Grundsatzlich sei gesagt, dass wenn Kunst, ob Musik, Film, Fotografie, Malerei und Literatur nicht nennenswerten Schutz im Internet erfährt, haben wir diese Dinge irgendwann nicht mehr. Der billige bis kostenlose Ausverkauf geistigen Eigentums führt dazu, dass Kunst irgendwann nicht mehr praktiziert wird. Auch in diesen Sektoren gibt es Ausbildungen und Studiengänge die absolviert werden müssen, Kunst kommt immernoch von Können - wenn das Können aber brotlos bleibt, muss der Künstler sich einfacher Büroarbeit statt dessen widmen.
InvitationNotFound schrieb: »Dont_do_drugs schrieb: »Man ist halt viel zu spät, so einfach seh ich das!
Mittlerweile sind Facebook & Co. einfach zu mächtig! Dahingehend stimme ich Soldier und anderen auch zu, denen werden die Artikel nicht viel anhaben können. Die sind ja schon groß und demnach bekannt! Die machen ihr fettes Geld mittlerweile eh mit anderen Dingen.
Für mich sind beide Artikel eine Verzweiflungstat diese ganze Spielwiese ein Stück weit in den Griff zu kriegen.
Ich tu mir aber sehr schwer, da irgendeine Position für mich selber zu finden.
Politiker wissen höchstwahrscheinlich um die Zweifelhaftigkeit beider Artikel, wollen sie aber so gut es eben geht durchdrücken. So soll das ganze Wirken im Internet in Zukunft etwas strukturierter verlaufen. Zweifelhafte Rechtfertigungen und teilweises Unrecht in manchen niedergeschriebenen Entwürfen werden hier in Kauf genommen, denn nur das Ergebnis zählt!
Als Prellbock wurde Axel Voss auserkoren. Der sollte die teils unrechten Formulierungen in beiden Artikeln möglichst glaubhaft in die Öffentlichkeit tragen. Leider kann er das aber nicht. Wahrscheinlich könnte das niemand, denn streng genommen handelt es sich eben um Unrecht!
Das Problem ist natürlich auch, dass die Mehrzahl der Politiker zu alt ist und analog dazu generationsbedingt zu wenig Zugang zu Fragen des Internets haben, dementsprechend sich nie damit befassten und Probleme diesbezüglich unbearbeitet durchliefen. Die Internationalität und die unterschiedlichen Gesetzeslagen der vielen Länder sorgt für weitere Hürden.
Grundsatzlich sei gesagt, dass wenn Kunst, ob Musik, Film, Fotografie, Malerei und Literatur nicht nennenswerten Schutz im Internet erfährt, haben wir diese Dinge irgendwann nicht mehr. Der billige bis kostenlose Ausverkauf geistigen Eigentums führt dazu, dass Kunst irgendwann nicht mehr praktiziert wird. Auch in diesen Sektoren gibt es Ausbildungen und Studiengänge die absolviert werden müssen, Kunst kommt immernoch von Können - wenn das Können aber brotlos bleibt, muss der Künstler sich einfacher Büroarbeit statt dessen widmen.
Es hat nie jemand in der ganzen Diskussion gesagt, dass man die Gesetze nicht anpassen soll. Da war so ziemlich jeder dieser Ansicht. Uneinigkeit besteht, soweit mir ist, nur in Artikel 11 und 13.
Dont_do_drugs schrieb: »InvitationNotFound schrieb: »Dont_do_drugs schrieb: »Man ist halt viel zu spät, so einfach seh ich das!
Mittlerweile sind Facebook & Co. einfach zu mächtig! Dahingehend stimme ich Soldier und anderen auch zu, denen werden die Artikel nicht viel anhaben können. Die sind ja schon groß und demnach bekannt! Die machen ihr fettes Geld mittlerweile eh mit anderen Dingen.
Für mich sind beide Artikel eine Verzweiflungstat diese ganze Spielwiese ein Stück weit in den Griff zu kriegen.
Ich tu mir aber sehr schwer, da irgendeine Position für mich selber zu finden.
Politiker wissen höchstwahrscheinlich um die Zweifelhaftigkeit beider Artikel, wollen sie aber so gut es eben geht durchdrücken. So soll das ganze Wirken im Internet in Zukunft etwas strukturierter verlaufen. Zweifelhafte Rechtfertigungen und teilweises Unrecht in manchen niedergeschriebenen Entwürfen werden hier in Kauf genommen, denn nur das Ergebnis zählt!
Als Prellbock wurde Axel Voss auserkoren. Der sollte die teils unrechten Formulierungen in beiden Artikeln möglichst glaubhaft in die Öffentlichkeit tragen. Leider kann er das aber nicht. Wahrscheinlich könnte das niemand, denn streng genommen handelt es sich eben um Unrecht!
Das Problem ist natürlich auch, dass die Mehrzahl der Politiker zu alt ist und analog dazu generationsbedingt zu wenig Zugang zu Fragen des Internets haben, dementsprechend sich nie damit befassten und Probleme diesbezüglich unbearbeitet durchliefen. Die Internationalität und die unterschiedlichen Gesetzeslagen der vielen Länder sorgt für weitere Hürden.
Grundsatzlich sei gesagt, dass wenn Kunst, ob Musik, Film, Fotografie, Malerei und Literatur nicht nennenswerten Schutz im Internet erfährt, haben wir diese Dinge irgendwann nicht mehr. Der billige bis kostenlose Ausverkauf geistigen Eigentums führt dazu, dass Kunst irgendwann nicht mehr praktiziert wird. Auch in diesen Sektoren gibt es Ausbildungen und Studiengänge die absolviert werden müssen, Kunst kommt immernoch von Können - wenn das Können aber brotlos bleibt, muss der Künstler sich einfacher Büroarbeit statt dessen widmen.
Es hat nie jemand in der ganzen Diskussion gesagt, dass man die Gesetze nicht anpassen soll. Da war so ziemlich jeder dieser Ansicht. Uneinigkeit besteht, soweit mir ist, nur in Artikel 11 und 13.
Und ich habe mich noch gar nicht zu dem Gesetzesentwurf geäußert sondern nur zu den einlassungen einiger. 😉
InvitationNotFound schrieb: »SorataArisugawa schrieb: »InvitationNotFound schrieb: »
[...]
Du hast glaube ich nicht verstanden, dass es (technisch) unmöglich ist, alles zu verhindern. Du kannst bei YT (einem Forum, Twitter etc.). ziemlich jeden Müll hochladen, was auch in Ordnung ist, solange du als Uploader in der Verantwortung bist. Ein Betreiber wird dies nie können. Es geht nicht. (Ausser eben mit Zensur und dem Blocken von vielen unproblematischen Inhalten, wobei du hierbei auch keine Garantie dafür hast)
Lassen wir uns also auf diese unsägliche Diskussion ein:
Woher weißt du das es nicht geht? Hat ja keiner noch wirklich versucht. Also lassen wirs es lieber, weil es könnte ja nicht funktionieren. Das deswegen viellerlei geistiger Diebstahl ungeahndet bleibt, drauf ges*******. InvitationNotFound, hat sich dran gewöhnt, also müssen wirs so lassen. Weil Fairness ist ja zu aufwendig...
Zumal es auch genug workarounds gibt, als das eine Plattform entweder immer alles filtern muss oder eben schließen.
Wenn sie eine ordentlichen Architektur dafür aufbauen(z.B. Filter + überprüfung durch Mitarbeiter bei strittigen Ergebnissen), dann muss auch nach Artikel 13 die Plattform nicht zwangsläufig haften, nur weil ihnen mal was durchrutscht. Sie müssen nachweisen können, dass sie sich bemüht haben.
Außerdem können Sie sich quasi Blankovollmachten von Rechteverwaltern kaufen, damit deren Content auf deren Plattformen frei bleibt.
Diese beiden Anteile alleine, werden schon dafür sorgen, dass das eben NICHT "das Internet kaputt geht". Dieses Angstgeheische ist einfach nur blinde Panikmache.
Ouch. Wenn man meint es kann nicht mehr übertroffen werden...
Also, du wirst Niemanden finden, der zurzeit irgendwie mit KI zu tun hat, der dir sagt, dass das geht. Diese Leute sagen dir alle, dass es eben nicht geht.
Ein einfacher Algorithmus wird ebenso nicht in der Lage sein, das zu filtern.
Du kannst dir gerne mal die Entwicklung in gewissen Bereichen anschauen, was KI betrifft. Du wirst dies nicht auf wundersame Weise einfach so mal hin bekommen, weil du und ein paar Politiker das gerne hätten.
Was für eine Art und Weise ist es, ein Gesetzt zu beschliessen, in dem Wissen, dass es in der Praxis nicht (oder nur mit massiven Einschränkungen, die bei weitem mehr Probleme bringen) wirklich realisierbar ist? Aber hey, ein alter Mann, der Null Plan hat, meint es sei gut. Dann muss das ja wohl so sein!!1!
Auch wird dein Filtern und Überprüfen durch Mitarbeiter so nicht wirklich realisierbar sein. Aber hey, gut hast du es als ordentliche Architektur betitelt. Wirkt gleich viel seriöser. Voll locker vom Hocker. Ich meine, wie viel wird da schon hochgeladen? Nur so 400h Material pro Minute? Kein Ding, machen wir mal mit bisschen manueller Überprüfung.
Wie das Vertraglich geregelt wird ist nicht klar. Die Problematik bleibt nach wie vor, dass YT von jedem Rechteinhaber eine Lizenz kaufen müsste. Dies ist nicht realistisch, mal abgesehen, dass nicht jeder will. Das Ding ist ziemlich kaputt in der Form. Also auch hier wird sich nichts an den Filtern bzw. der Problematik ändern.Dont_do_drugs schrieb: »@Sun7dance
Wenn du so fragst... Ich bin verfassungsrechtlich nicht fit genug um Einwände voraussehen zu können.
Ich persönlich betrachte plattformanbieter die ihre Nutzer bei Straftaten vor Behörden und Ermittlungen "schützen" als Mittäter. Die Kommunikation ab Anzeige mit Polizei und Ämtern und Anbieter in den jeweiligen Ländern sowie Herausgabe von Nutzerdaten/Informationen bei konkreten Verdacht muss funktionieren können, auch bei einem Anbieter aus einem anderen Land mit anderer Rechtsgrundlage. Meine Erfahrung mit WordPress beim Weg über die Polizei ist jedenfalls "aussichtsloses Unterfangen", Anzeige verläuft gegen Unbekannt im Nichts, Täter macht unbekümmert weiter. Das obwohl er ebenso aus Deutschland kommt und greifbar sein sollte. Das kann so nicht funktionieren.
Und von mir aus kann ein Diensteanbieter auch gesperrt werden in Dtl., wenn er sich nicht bemüht, dass dessen Inhalte rechtskonform sind und der die Zusammenarbeit verweigert. Ob die Rahmenbedingungen zwischen Ländern oder zwischen Ländern und Anbieter durch Gesetze getroffen werden müssen, weiß ich aber nicht.
Ich weiss nicht welchen Weg du hier gehst. Aber das müsste relativ gut gehen mittels Rechtshilfeersuchens, wenn ich hier nicht komplett was verplant habe.
Dies müsste, soweit mir ist, jedoch von der entsprechenden Staatsanwaltschaft beantragt werden. Soll heissen, du musst erst mal Anzeige erstattet.