Man muss es halt bloß wollen, aber bisher ist es noch so, dass man den Entwicklern erklären muss, warum Housing für das Spiel überhaupt wichtig ist. Sie glauben es einfach nicht, wie mir scheint. Das wirkt auf mich etwas ignorant.
andypappb16_ESO schrieb: »Das schließt widerum das Phasing wohl nicht aus
andypappb16_ESO schrieb: »Die Idee mit dem Zelt fand ich jetzt nicht so, überleg mal wenn überall Zelte rumstehen macht das auch ein bisschen die Atmosphäre futsch.
Doch ohne Gärten, Gewächshaus, Haus- und Nutztiere, Hauscarl, Ehepartner, NPC-Begleiter und Kinder wäre das ganze auch Witz- und Atmosphärenlos.
Für den Rest reichen mir in einem MMO einfach andere Spieler, sonst könnte ich auch wieder Skyrim spielen.
Gerald_ESO schrieb: »Spieler sind nur noch in ihren Häusern/Gildenburgen = leere Städte
Gildenhousing
Eine ausgezeichnete Möglichkeit eine Gilde zusammenzuschweißen ist eine gemeinsame Gildenbasis. Dies sollte kein liebloser Klotz sein, zu dem keine Bindung besteht, sondern ein Zentrum, in das jedes Mitglied der Gilde viel Arbeit und Zeit investieren kann, zu dem es einen Bezug entwickelt und sich dort gerne aufhält. Eine Begegnungsstätte für die Rollenspieler und Handwerker der Gilde.
So sollte es in einer Gildenbasis auf jeden Fall Erweiterungen und ein physische Realisierung der Gildenbank und des Gildenhändlers geben. Ebenso macht ein Bereich in dem sich Handwerker breit machen können Sinn. Entsprechende NPCs und Händler gehören auch dazu. Also eine komplette Infrastruktur wie sie auch in Städten zu finden ist. Der Gildenmeister benötigt natürlich vor allem einen möglichst imposanten ThronEine Gildenhalle, eine Schazkammer, Stallungen, Gärten, eine Taverne. All das und viele mehr sind Möglichkeiten zur Gestaltung.
Gildenfestungen bieten sich auch als Schauplatz von Kämpfen gegen andere Gilden an. Angriff und Belagerung durch Herausforderung gegen andere Gilden wären denkbar. Ähnlich wie in Cyrodiil, nur eben mit ausgesuchten Gegnern, auch Fraktionsintern. Ebenso könnte es eine kleine Arena geben, in der Spieler einer Gilde gegeneinander antreten können um zu üben oder sich zu messen.
Der Aufbau der Gildenbasis kann Hand in Hand mit den Gildenerfolgen und Gildenquesten gehen. Des weiteren sollten die Handwerker integriert werden, welche durch Herstellung die Festung ausbauen und verschönern. Weiterhin können natürlich Ressourcen jeder Art und in großen Mengen verbraucht werden. Auch Gold kann hier „aus der Wirtschaft“ genommen werden.
Housing
Einige grundsätzliche Ideen zum Housing wurden ja schon unter Gildenhousing erläutert. Hier wollen wir auf die Umsetzbarkeit eingehen und einen näheren Blick auf das Gamerhousing werfen und wie es sich vom Gildenhousing unterscheidet.
Umsetzbarkeit
Grundsätzlich gibt es einige realisierbare Modelle für funktionierendes Housing. Drei Erwähnenswerte möchten wir hier einmal kurz anschneiden um ein wenig Input zu liefern.
In Everquest II wurde das Housing beispielsweise instanziert. Hier gab es in der Welt, zumeist in den Städten verteilt, feste Wohnungen und Häuser, bis hin zu Villen, welche die Spieler kaufen oder mieten konnten. Diese Gebäude wurden von vielen Spielern geteilt, wobei jeder Spieler seine eigene „Wohnrauminstanz“ zugewiesen bekam. Dort konnte er machen was er wollte. So hatte man die Möglichkeit Einrichtung zu platzieren, Besuch (über Gästelisten) einzuladen und in gewissem Rahmen auch den Grundriss zu ändern. In ausgereifterer Form wurde dies später u.a auch in Runes of Magic kopiert, auch in Wizard 101 kam ein ähnliches Modell zum Einsatz.
Dark Age of Camelot hatte große Zonen in denen Spieler ganze Siedlungen errichten konnten. Durch einen NPC wurden die Spieler in solch eine Zone gebracht, dort konnten Grundstücke gekauft und letztendlich Gebäude von verschiedenem Umfang errichtet werden. Es sind regelrechte Gemeinschaften entstanden; Gildensiedlungen, Handwerkersiedlungen, Rollenspielsiedlungen. Die Häuser an sich waren äußerst individuell anpassbar und einrichtbar. War eine Zone voll, wurde einfach eine neue Eröffnet. In ähnlicher Form wurde dieses Modell in Dragons Prophet integriert.
World of Warcraft probiert sich seit „Mysts of Pandaria“ an einem Housingmodell (wenn man es so nennen will) das auf Phasing basiert. Angefangen hat es mit einem Bauernhof, für alle Spieler gleich, der mit Quests erweitert werden konnte. Hatte man die Gegend betreten, war man eben in seiner charakterbezogenen Phase. Mit dem letzten Addon ist Blizzard ein wenig mutiger geworden und statt des Bauernhofes gibt es nun eine ganze Garnison die schon bedeutend mehr zu bieten hat. Ein bisher eingeschränktes und unreifes Modell, aber durchaus interessant. (Übrigens: In der World of Warcraft Beta gab es bereits Gamerhousing, jedoch mit dem Fehler, dass jeder Spieler sein Haus platzieren konnte wie und wo er wollte – ohne Phasing, die Technologie gab es damals noch nicht. Ihr könnt euch ja denken, wie Azeroth aussah nachdem eine Horde halb-pubertierender Nerds seine Häuser platziert hatte. Die Idee wurde dann damals fallen gelassen.).
Authentizität
Besonders wichtig ist es natürlich bei all den Innovationen authentisch zu bleiben. Sprich, alles muss sich im Universum von The Elder Scrolls bewegen. Hier sehen wir jedoch gerade im Bereich Housing unfassbar viele Möglichkeiten. Generell sollte sich die Architektur des Housing jedoch im Rahmen der bereits bekannten Architektur bewegen. Angelehnt an die Stilbücher für die Handwerke könnte es ebenso Stile für Häuser, Grundstücke und Einrichtung geben.
Dabei gibt es aber generell keine Grenzen der Möglichkeiten. Was die Welt hergibt, kann als Housing genutzt werden. Angefangen bei tiefen Dwemerverliesen über alte daedrische Paläste und khajiitische Piratenbuchten samt Schiff bis hin zu Taschendimensionen die Sheogorat aus einer Laune heraus stiftet oder ein wohlwollender, sehr mächtiger Magier erstellt, ist generell alles möglich um dem Housing eine authentische und vielseitige Atmosphäre zu verschaffen. Das sind natürlich nur Anregungen. Hier ist bedeutend mehr möglich.
Individualisierung (Handwerk)
Das ganze Housing ist natürlich für die Katz, wenn ein Haus dem Anderen bis ins kleinste Detail gleicht. Interaktive und individuelle Einrichtung muss her! Hierzu empfehlen wir ein eigenes Handwerk (oder Erweiterungen der bestehenden Handwerke) um Einrichtung herzustellen. Angefangen beim Teppich, weitergemacht mit Stühlen, Schränken, Tischen, Betten über Handwerkseinrichtung und Lagermöglichkeiten bis hin zu Vitrinen, Rüstungsständern und Waffenhaltern um seine Beute auszustellen. Weiterhin könnten bestimmte Gegner auch Trophäen fallen lassen, wie die typischen Köpfe an der Wand, Banner oder andere ganz besondere Gegenstände.
Hier bietet sich auch eine Möglichkeit die Handwerke bedeutend vielseitiger und interessanter zu gestalten. Zum Beispiel könnte ein Gegenstand wie eine Truhe mehrere Handwerke benötigen (Einen Schmied für Schloss und Beschlag, einen Schreiner für das Holzgerüst). Ein Bett könnte einen Schneider als auch einen Schreiner voraussetzen. Dies dürfte vor allem Spieler beschäftigen, welche sich gerne mit Crafting und Handel befassen. Zugegeben, für Leute die nicht um ihre Handwerke bemüht sind, würde es an dieser Stelle sehr komplex werden. Doch die Handwerker brauchen ja auch Kundschaft
Wünschenswert wäre auch die Möglichkeit eines Stalls, in dem man Reittiere unterbringen und zur Schau stellen kann. Auch ein Gehege oder Auslauf für Pets tut dem Spieler-Ego genüge. Ein Garten, den man entweder zum Nutzboden (Versorger, Alchemist) umgraben kann oder sich einfach nur schön einrichten darf (Bäume, Statuen, Brunnen, Beete, Büsche, Wege) ist auch eine tolle Sache.
Gamerhousing
Der Unterschied zum Gildenhousing ist im Grunde einfach. Während das eine den Focus auf die Gemeinschaft legt, ist das andere eher ein Privatprojekt. Beim Gamerhousing sollte weniger auf Erfolgserlebnisse gesetzt, dafür aber mehr Priorität auf die individuelle Gestaltungsmöglichkeit gelegt werden. Es muss hier keine komplette Infrastruktur in einer Festung erschaffen werden, sondern eher eine Wohlfühlatmosphäre in der man gerne mal Besuch empfängt.
Das Gamerhouse sollte vielseitig und individuell gestaltbar sein. Die Auswahl der Architektur, der Grundriss, die Größe, das Grundstück. Vor allem aber die Einrichtung. Dies darf ruhig viel Zeit in Anspruch nehmen, so zu sagen als „Lückenfüller“, wenn die Spieler sich ansonsten nicht beschäftigen können. Es dürfen also gerne lange, schwere Quest eingebunden sein. Kostspieliges Herstellen von Einrichtungen und seltene, begehrte Drops in der Welt. Die Spieler sollten am Ende stolz auf ihr Haus sein können. Allerdings muss hier alles Solo erreichbar sein.
Ich bin mal so frei einen etwas älternen Text von mir (uns, war eine Gemeinschaftsarbeit) hier hereinzukopieren. Entschuldigt, wenn das Ein oder Andere davon schon angesprochen wurde, ich habe jetzt nicht alle 12 Seite gelesen. Aber hier gehört es rein. (ps.: es ist nur ein Auzug aus einem 15 Seiten-Text, wir hatten damals noch andere Themen außer dem Gamerhousing angesprochen).
Ich bin mal so frei einen etwas älternen Text von mir (uns, war eine Gemeinschaftsarbeit) hier hereinzukopieren. Entschuldigt, wenn das Ein oder Andere davon schon angesprochen wurde, ich habe jetzt nicht alle 12 Seite gelesen. Aber hier gehört es rein. (ps.: es ist nur ein Auzug aus einem 15 Seiten-Text, wir hatten damals noch andere Themen außer dem Gamerhousing angesprochen).
Super Text. Stimme dir vollkommen zu. Das ist sozusagen die Zusammenfassung von den meisten Wünschen hier.
Einzigstes Problem bleibt bisher immernoch ungelöst: Wie schafft man es, Housing auch spielerisch sinnvoll zu gestalten, ohne das die jetzigen Städte aussterben, weil niemand mehr dahin muss.
Habe jetzt nicht alles gelesen, aber eine kleine Idee zum Gebiet.
Wer sich ein Haus bauen will, der muss eben einfach die Startinselquests durchspielen.
Die ist am Ende ja zerstört, zumindest im Ebenherz (die anderen kenne ich nicht) und dann geht's eben an die Wiederbesiedlung. In Question, bis man dann einen Bauplatz hat und dort bauen darf.
Und mit dem Phasing könnte man dort pro Phase auch eine Menge Leute unterbringen.
Die Insel sieht dann eben anders aus...
Gibt ja tausend Möglichkeiten, das einzubinden...
Hallo!
Da die Entwickler irgendwann Housing einführen wollen, wäre es jetzt noch möglich, seine Wünsche zum Housing kund zu tun und damit vielleicht einige Träume wahr werden zu lassen. Ich habe mir diesbezüglich schon ein paar Gedanken gemacht, wenn Ihr auch Ideen zum Housing habt, dann schreibt sie doch einfach mit hier rein. Vielleicht schaut ja der ein oder andere Entwickler hier mal rein, sollte das Housing programmiert werden... ;-)
Zuerst einmal finde ich, sollte das System mit den Gilden verknüpft werden. Ich mag die ganzen Systeme aus anderen MMOs nicht, wo einfach x Welten (Phasen) existieren, um der Masse gerecht zu werden. Wieso dann also nicht so, dass jede Gilde seine eigene Stadtphase bekommt. Hierzu sollte es natürlich einige Vorraussetzungen geben (ich denke zb. an die selben wie für den Gildenladen), damit dies nicht für Ein Mann Gilden möglich ist. Ich würde die Stadt zb. auf eine Insel verlagern, dies würde den Phasenwechsel nicht so auffällig machen, was ja für die Stimmung schlecht wäre. Man könnte dann vor Abfahrt auf die Insel wählen, welche Gilde man "anschiffen" möchte.
Hier könnte die Gilde dann Grundstücke setzen und verkaufen. Und diesbezüglich sollte man dann einstellen können, ob man zb. nur an Gildenmitgliedern oder auch an andere Spieler verkauft. Geschäftsgrundstücke für andere Gilden, die diese dann als ihren Gildenladen benutzen könnten, sollte ebenso möglich sein wie ganz normale Berufsstationen. Hier würden sicherlich einige Städte entstehen, die großen Wert auf Handel legen und viele Läden haben. Sicherlich ein Wettstreit unter Gilden, die meist besuchte Stadt zu haben.
Andere Gilden könnten Wert auf große Wohnstädte legen und andere wiederum könnten einfach nur eine Stadt für die eigenen Mitglieder bauen. Aufjedenfall wäre dies eine große Vielfalt und würde sicherlich auch gut in TESO passen, meiner Meinung nach.
Als Rathaus stelle ich mir dann eine Art Gildenburg vor, wo die Gilde dann ihr eigenes Gildenhaus bauen kann. Wenn dann der Aufbau nicht nur mit Knopfdruck, sondern auch mit Quests verbunden langsam geschieht, wäre das sicherlich eine gute Sache.
Was meint ihr so über mein Gedankengang?
Es passt eigentlich alles auch zu Gildenhallen/burgen. Wenn alle zusammen nach und nach über Tage, Wochen, Monate zusammen etwas errichten, bekommt das gleich einen ganz anderen Stellenwert, als mal eben 500k beim Händler oder 5.000 Kronen im Shop auszugeben.- Häuser sollten selbst gebaut werden statt sie nur zu kaufen
- Eine neue Zone (Insel) als Baufläche ist genauso gewünscht wie ein Haus in den bestehenden Städten (über Phasing)
- In Cyrodil sind ebenfalls Bauplätze erwünscht für die "Hardcore PVPler" die sich dort gerne auf die Mütze geben
- Die Farmberufe sollen gefördert werden (Pflanzen anbauen etc. pp.)
- Die Berufe sollen unbedingt integriert werden (zb. soll der Schreiner Möbel herstellen können)
- Hauptsächlich soll das Housing ein Rückzugsort für ruhigere Stunden sein, auch eine NPC Familie wurde gewünscht
Nachtrag: Funktionen wie Werkbänke, Gildenläden etc. gehören vielleicht eher in die Kategorie "Gildenburg"