Ich denke eher darüber nach wie man zukünftig eine Taverne von der dann wohl verbleibenden Community organisieren könnte.
Genau das!see auch previous Gedöns...
Ich finde, dass das Konzept Gaming inkl. der desaströsen Behandlung der Mitarbeiter so wunderbar funktioniert, weil wir so loyal mit unserem Geldbeutel sind. Wir lieben das Spiel. Wir mögen die Gesichter dahinter. Die Devs, die Designer, die CMs oder was auch immer für Berufsbezeichnungen sie haben. Wir fühlen uns hier wohl. Deswegen bezahlen wir gerne.
KalevaLaine schrieb: »Habe eben im Discord erfahren das auch @ZOS_KaiSchober gekündigt wurde...
Einfach nur ein Fiebertraum alles. Bitte Kai, sag uns das wir alle bald einfach aufwachen.
Ich bin einfach so traurig, dass wir Kai verlieren werden. Ich hab es befürchtet aber ich wollte die Hoffnung nicht aufgeben.
Die meisten, die unterwegs zur Taverne sind, wissen wohl noch gar nicht bescheid und werden dort reihenweise in das „Ja doch, ich bin auch raus“-Fettnäpfchen treten.
Und selbst davon abgesehen wird die Stimmung dort sicher extrem gedrückt sein.
Ich bin auch sehr traurig, weil im vergangenen Jahr eigentlich alles besser wurde. Die Kommunikation seitens ZOS genauso wie der Umgang mit Feedback aus der Community.
Die inhaltlichen Neuerungen mögen nicht jedem gleich gut gefallen haben aber jeder, der halbwegs vernetzt ist, hat gemerkt, dass hier alles besser wurde, seit letztes Jahr umstrukturiert wurde.
Auch die Mitarbeiter in der Entwicklung konnten sich kreativ ausleben und wenn was Gutes dabei war, konnte es auch seinen Weg ins Spiel finden. Das war lange Zeit wohl nicht gewollt.
Wie all das in Zukunft weitergeht, ist mir wirklich ein Rätsel.
Für die kreativen Dev Sessions werden sicher keine Kapazitäten mehr übrig sein.
Die Kommunikation zwischen Spielern, Streamern und der Firma ist durch Kündigung praktisch aller relevanter Instanzen gar nicht mehr denkbar.
Wir werden vielleicht ein Spiel behalten können. Ob und wie das Drumrum weitergeht, bereitet mir aber Sorgen…
Ich denke eher darüber nach wie man zukünftig eine Taverne von der dann wohl verbleibenden Community organisieren könnte.

Als das Spiel 2014 rauskam, war nur ein Bruchteil der Spieler aktiv, die es inzwischen im Peak gab oder auch aktuell noch gibt, und das Spiel hatte auch nur einen Bruchteil der Größe bzw. des Umfangs von heute. Daher waren 150 Mitarbeiter damals verglichen mit der heute noch verbliebenen Anzahl eine viel bessere Ausgangslage, weil das Spiel eben auch viel überschaubarer war und das Wachstumspotential gleichzeitig viel höher.AleriSadasIndoril schrieb: »Das Einschätzen der Zahlen ist nicht einfach, momentan sind es 213 Einlassungen,
Zenimax soll rund 500 Mitarbeiter gehabt haben, bleiben 287 Mitarbeiter also geschätzt die Hälfte.
Als ESO entwickelt wurde und 2014 veröffentlicht wurde soll das Studio um die 150 Mitarbeiter gehabt haben, diese Zahlen zeigen aber auch auf, das das bei Weitem nicht das Ende von ESO bedeuten muss, wir müssen einfach die Daumen drücken.
Nein, ich sehe das anders. Ich würde es bloß etwas umformulieren: Sich als Kunde, wenn nicht spielerisch, dann zumindest finanziell zurückzuziehen, ist das einzige Signal, dass der Microsoft-CEO und seine Terminatrix Asha verstehen werden.AleriSadasIndoril schrieb: »Sich als Kunde zurückzuziehen ist meiner Meinung nach genau das falsche Signal an Mikrosoft und die verantwortlichen COs!
Der Wegfall der kreativen Dev Sessions ist dabei vermutlich noch das kleinste Problem.Für die kreativen Dev Sessions werden sicher keine Kapazitäten mehr übrig sein.
Die Kommunikation zwischen Spielern, Streamern und der Firma ist durch Kündigung praktisch aller relevanter Instanzen gar nicht mehr denkbar.
Wir werden vielleicht ein Spiel behalten können. Ob und wie das Drumrum weitergeht, bereitet mir aber Sorgen…
Ich wage jetzt mal die Behauptung, dass es auch sehr gut lief. Nach der ersten Massenentlassung hatte ESO mit den Saisons gefühlt die Kurve nochmal bekommen. Einerseits weil sie das beste waren, was man mit dem verbleibenden Team noch anständig realisieren konnte und zweitens weil es den Spielern eine gute Aussicht und eine verlässliche Planung geboten hat. Ich hatte eigentlich nie das Gefühl, dass es bei den Spielerzahlen größere Einbrüche gab, im Gegenteil, mir war oft eher zuviel.los.mareikeb16_ESO schrieb: »Aber grade bei ESO hatte ich den Eindruck, dass es eigentlich sehr gut läuft. Wie das mit der Hälfte der Mitarbeiter noch möglich sein soll, ist mir ein Rätsel.
AleriSadasIndoril schrieb: »
Sich als Kunde zurückzuziehen ist meiner Meinung nach genau das falsche Signal an Mikrosoft und die verantwortlichen COs!
Nein, ich sehe das anders. Ich würde es bloß etwas umformulieren: Sich als Kunde, wenn nicht spielerisch, dann zumindest finanziell zurückzuziehen, ist das einzige Signal, dass der Microsoft-CEO und seine Terminatrix Asha verstehen werden.
Kurzfristig sicherlich ja, danach wird sich aber schnell entscheiden müssen, ob das Spiel weiter unterstützt oder fallen gelassen wird. In ersterem Falle werden die Kosten neines Erachtens zwangsläufig wieder ansteigen mussen, weil man mit so einer Rumpfmannschaft meiner Meinung nach in keinem der vielen Teilbereiche der Spieleentwicklung anständig arbeiten und ein Spiel von der Größe und dem Umfang von ESO angemessen weiterpflegen kann. Und ESO ist ja nicht der einzige große Titel bzw. die eiinzige starke Marke im Portfolio.Spart man Kosten, indem man den Studio Game Director und alle erfahrenen Mitarbeiter entlässt?