Wartungsarbeiten in der Woche vom 20. April:
• NA Megaserver für einen neuen Patch – 20. April, 9:00 - 18:00 MESZ
• EU Megaserver für einen neuen Patch – 20. April, 9:00 - 18:00 MESZ
Danke an alle Rettungskräfte, die in den letzten Stunden teilweise unter Lebensgefahr an ihre Grenzen und darüberhinaus gegangen sind um anderen zu helfen!
Unsere Gedanken sind ebenfalls bei den Betroffenenen.
Ich wohne 20km südwestlich von Trier-Ehrang, aber nicht an der Mosel, sondern gerade noch so an der Saar.
Wir hatten hier fast schon unverschämtes Glück, wenn man sich die Ausmaße woanders anschaut.
20cm vor dem Grundstück blieb das Wasser stehen und ging dann zurück.
Also echt nix im Vergleich zu Ehrang oder Schuld.
Vor allem war das wohl echt eine Sache von Minuten, wenn nicht sogar gefühlten Sekunden.
Ich wünsche auch allen Betroffenen alles Gute und selbstverständlich auch danke an alle Helfer!
Wir hier im Norden haben diesmal glücklicherweise nichts abgekriegt, aber ich bin selber Berufsfeuerwehrmann und war hier bei uns bei den Überflutungen 2002 und 2017 eingesetzt und weiss daher aus eigener Erfahrung, was da alles dranhängt, vor allem emotional. Unsere Kreisfeuerwehrbereitschaft ist heute auch gen NRW abgeordnet worden, um die Einsatzkräften vor Ort etwas zu entlasten.
Ich hoffe nur, dass es das war und nicht noch etwas Grösseres nachkommt. Und dass es keine weiteren Toten gibt.
....was bei mir übrigens von meinen Hochwassereinsätzen vor allem hängen geblieben ist: Obwohl die Anwohner einen Großteil ihres Eigentums verloren hatten, haben sie trotzdem uns Einsatzkräfte mit Getränken und belegten Broten versorgt. Sowas vergisst man nicht.
"It is often said that before you die your life passes before your eyes. It is in fact true. It's called living." Terry Pratchett
“I meant," said Ipslore bitterly, "what is there in this world that truly makes living worthwhile?" Death thought about it. "CATS", he said eventually. "CATS ARE NICE.” Terry Pratchett
Ich wohne im Unwettergebiet. (Hohenlimburg) Wir hatten wahnsinniges Glück, obwohl wir wenig geschlafen haben. Ein reißender Fluss kam von weiter Oben und floss der Straße folgend ins Tal. Der Regen war so stark und hörte überhaupt nicht auf. Es sah in der Stadt aus wie nach einem Bombenangriff. Panzer fahren durch das Gebiet und räumen den Schutt weg. Polizei ohne Strom, Banken- Ärztehäuser und Autohäuser abgesoffen. Stahlfirmen unter Wasser (Alles, auch die Maschinen nur noch Schrott). Es wird sehr lange dauern bis wieder Ordnung herrscht. Teilweise kommt man nirgendwohin, da die Straßen gesperrt sind. Große Bäume kippten um weil der Boden unterspült wurde und der Schlamm auf die Straßen rutschte.
Es zerrt stark an den Nerven. Mein Dank geht an alle Rettungskräfte die hier bis zur Erschöpfung arbeiten und teilweise auch alles verloren haben und trotzdem helfen. Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen hat, der kann es sich kaum vorstellen. Bisher gab es solche Bilder immer nur aus weit entfernten Orten auf der Welt. Jetzt kommt die Natur zu uns. Sie zeigt uns wie schwach wir Menschen doch sind. Alle hier wurden überrascht und hatten keine Chance.
Wohne auch in Hagen und hatte Glück, zwei Strassen weiter sah es weniger rosig aus. Mein Dank an alle Helfer in der Umgebung. Ich hoffe das den Betroffenen schnell geholfen wird.
Und Schande über jene, die , wie man einigen Nummernschildern entnehmen konnte, auch von weiter her kamen um ihre Schaulust zu befriedigen und Familien-Erinnerungs oder Videos für YouTube drehten, während Zufahrten für Rettungs und Räumfahrzeuge blockiert wurden.
Geschichten werden nicht berühmt, weil sie passiert sind – sondern weil sie erzählt wurden.
Also den Drang alles per Video festhalten und direkt bei Youtube hochladen zu müssen, werde ich auch nie verstehen!
Es gibt da sogar etliche, die mit sowas tatsächlich noch Clickbaiting betreiben.
Denen sollte man auch einfach mal so das Haus unter'm Hintern wegziehen!
Aber nicht alle fremden Nummernschilder sind zu verurteilen, denn es gab oder gibt auch einige, die einfach nur helfen wollten oder es noch wollen.
Auch ich fühle mit den Opfern der Flutkatastrophe und wünsche den Überlebenden eine schnellstmögliche Besserung der Situation. Dass eine solche Flutkatastrophe, mit bisher 156 Todesopfern, so in Deutschland vorkommen kann, macht mich sprachlos und, was die Zukunft betrifft, nicht gerade positiv gestimmt.
Zudem möchte ich mich bei den Helfern im Katastrophengebiet (Feuerwehr, THW und andere) bedanken, die auch hier wieder einmal, unter Einsatz ihres Lebens (bisher 4 Todesopfer), Menschen in Not helfen.
DANKE an alle die Helfen, SCHANDE über die Schaulästigen.
Als ehemaliger Feuerwehrmann, kann ich sagen es gibt nix lästigeres. Ich bin froh, dass ich höher wohne, aber bis Sinzig sind es nur ca. 20 Minuten, Bad Neuenahr-Ahrweiler 30. Viele Orte kenn ich von Ausflügen und Durchfahrten. Wenn dann sieht wie kleine Bäche in Bad Münstereifel die normalerweise 4,5 m tief in einer Senke fließen so hoch werden das Erdgeschosse einfach bis zur Decke volllaufen ist das selbst mit Erfahrungen was Hochwasser anbelangt schockierend. Ich habe über 25 Jahre am Rhein gewohnt, zig Hochwasser, Großbrände und schwere Unfälle gesehen aber für Bilder wie aktuell gibt es keine Worte.
Bei uns im Betrieb haben wir diese Woche zig Sachen abgeschrieben oder stark vergünstigt und an Wehr, DRK, THW und Co. abgegeben, in der Belegschaft und Bekanntenkreis gesammelt und eine Spendendose für Kunden hingestellt. Ich drücke allen dort inständig die Daumen. Aber jedem der zum Gaffen hinfährt, egal wo, wünsche ich ein Bad im Brackschlam, denn an den Geruch erinnert man sich noch sehr lange
CP 1200+; Feierabend- und Wochendspieler mit realem Leben, Freunden und Verantwortungen; Lange dabei und trotzdem Noob!
Manchen brauchte man nur in die Gesichter zu schauen, dann wusste man wofür sie kamen.
Aber es ist gut zu sehen das es eben auch viele andere gibt. Super ist die spontane Hilfsbereitschaft, gerade auch der Leute aus der Nachbarschaft. In Citynähe war es noch vergleichsweise harmlos, viel schlimmer hat es die Hagener Bezirke Hohenlimburg, Dahl, und Rummenohl getroffen die zum Teil komplett abgeschnitten waren. Dort sah es wirklich aus wie nach einem Bombenangriff. Bild "dahl0xjdi.png" anzeigen.
Quelle:WDR
Edited by Madarc on 18. July 2021 12:12
Geschichten werden nicht berühmt, weil sie passiert sind – sondern weil sie erzählt wurden.
Ich sage das jetzt mal etwas provokant, aus eigenen Erfahrungen: Es reicht nicht, das dem Bürger gesagt wird, das etwas passiert. Er muss auch Wissen, wie er darauf zu reagieren hat und reagieren kann. Und dort sitzen sowohl der Bürger als auch der Staat/Kommune im selben Boot.
Wir sind mittlerweile zu einer Vollkaskogesellschaft geworden. Zu bequem, auf andere immer verlassend.
Dank an all die Freiwilligen, Helfenden, Rettern....die unter Einsatz ihres Lebens geholfen haben.😇
Ich habe mal ein paar PDF-Dateien zusammengetragen.
Diese beinhalten einige Infos darüber, wie man sich verhalten sollte, welche Notvorräte man haben sollte, was man generell alles vorbereiten sollte etc pp.
Es ist auch eine Englische Version aus Schweden dabei, die aktueller als unsere Versionen sind: