Wartungsarbeiten in der Woche vom 26 Juli:
• PC/Mac: EU und NA Megaserver für einen neuen Patch – 26. Juli, 10:00 - 14:00 MESZ
• Xbox: EU und NA Megaserver für einen neuen Patch – 28. Juli, 12:00 - 16:00 MESZ
• PlayStation®: EU und NA Megaserver für einen neuen Patch – 28. Juli, 12:00 - 16:00 MESZ

Geschichten der Toten - Eure Wettbewerbsbeiträge

  • Cliffracer
    Cliffracer
    ✭✭✭
    Von oben herab

    Was hatte sich dieser verlauste Sklave nur eingebildet?
    Dachte dieser dreckige Khajiit etwa das ihm die Welt zu Füssen liegt sobald er ein wenig mit seiner Rute wedelt?
    Bei der Tochter seines Besitzers hatte diese wohl die gewünschte Wirkung erzielt, nicht aber bei seinem Besitzer, einem der besten Schützen Tamriels.
    So zögerte er auch nicht lange und brachte die Rute mit einem gezielten Schuss zur Ruhe.

    Das die beiden ihn auch noch bestohlen hatten und sich noch nicht einmal die Mühe machten die gestohlene Mitgift zu verstecken, störte den aufgebrachten Vater nicht. Statt dessen dankte er den Göttern dass sein inneres Grollen nicht zu hören war, ansonsten wären die beiden schon Tage zuvor auf ihn aufmerksam geworden und der rasende Vater hätte sie nicht bei ihrem kleinen Festmahl überraschen können, welches sie völlig sorglos und glücklich genossen.

    Seine so undankbare Tochter eines besseren zu belehren hatte eine wesentlich größere Bedeutung für ihn. Solch ein Frevel ließ sich nicht mit Geld messen. Sollten sie die Mitgift ruhig auf ihre letzte Reise mitnehmen.
    Das er es gewagt hatte die Tochter seines Besitzers mit etwas anderem als Unterwürfigkeit in seinem Blick anzusehen provozierte natürlich auch eine Vergeltung. Einen so aufgebrachten Khajiiten, wohl des ersten Treffers wegen, ein weiteres mal zu treffen erwies sich aber als schwierig, selbst für einen geübten Schützen wie Arves.

    Nun, wo der Störenfried in das Reich des Vergessens gewechselt war, wandte sich Arves ein letztes mal seiner Tochter zu. Er stellte sie zur Rede, wie sie ihre fürsorglichen Eltern aus ehrenhaftem Hause, so bloßstellen konnte.

    Darauf angesprochen erzählte sie natürlich etwas von der großen Liebe und ewiger Hingabe zu einem solch edlen Ritter der er in Wirklichkeit sei. Ein Ritter der Tamriel mit Hilfe der Ziegen, Schafe und Guar´s befreien wollte, deren wahre Größe, Macht, Intelligenz und brutale Stärke sie hinter ihren unschuldigem Gesichtsausdruck und ihrem weichen Fell versteckten. Um sich den gefährlichsten Bestien Tamriels, den Sklavenhändlern, entgegenzustellen brauchte es natürlich eine schlagkräftige Armee und ihre finanzielle und moralische Unterstützung.

    In aller Ruhe ließ Arves seine Tochter ausreden, entschloss sich aber, bevor er selbst auch dem Wahnsinn verfiel, seine ehemals geliebte Tochter, ihrem geliebten Sklaven in das Reich des Vergessens folgen zu lassen.

    Die Möglichkeit, dass es sich hierbei um einen Streich Sheograts handeln könnte um den Vater in den Wahnsinn zu treiben, zog an diesem Tag wohl niemand, auch ich aus meiner erhobenen Sicht, in Betracht.
    Come to th Imperials, join the cool side of Life.
  • Ascardia
    Ascardia
    Soul Shriven
    Ewige Ruhe

    Dereinst war ich ein großer Held Tamriels und hieß Roh… ääähh … Rud … nein, egal. Das ist schon ziemlich lange her. Wie es jedem Helden und jeder Heldin nun so ergeht bin ich eines Tages gestorben, was ja nicht sehr außergewöhnlich ist. Besonders daran war nur, dass ich durch so einen miesen kleinen Zauberfuzzie das Fleisch von den Knochen gebrannt bekommen habe. Das war wirklich unangenehm aber auch nicht so schlimm, denn es wartet ja das wunderbare Leben nach dem Tod auf einen. So was wie in der besten Taverne Tamriels mit den hübschesten Schankmädels und dem besten Bier zu sitzen und das alles für immer und umsonst.
    Nichts da, dieses hässliche kleine Zauberding hatte irgend so einen blau leuchtenden Stein und ehe man es sich versieht, ist man ein Untoter und muss Wasser schleppen, Wäsche waschen, Heldinnen und Helden umbringen und was man als Untoter Sklave halt so tun muss. Mein Glück war es, dass irgendwann, als ich und mein Mitsklave gerade das Lager bereiteten, ein Templer von Königin Ayrenn vorbeistolperte und das mit seinem ganzen Trupp, wohl auf Patrollie oder so. Da ward es schnell vorbei mit dem Magierlein. Da es gerade regnete und die Taverne noch weit war, haben sich die wackeren Krieger dann auch schnell auf den Weg ans wärmende Feuer gemacht, ohne die Gegend abzusuchen.
    So bin ich frei geworden und reich noch dazu, denn das geizige Magierlein hortete sein Gold und dazu noch unsterblich, also fast unsterblich, wenn nicht gerade ein aggressiver Held vorbeikommt.
    Es gab nur einen kleinen Haken an der Geschichte. Wir waren durch irgend so einen fiesen Zauber an den Ort gebunden und so blieb uns nichts anderes übrig, als dort zu bleiben. Aber mal ehrlich, wenn ich rumwandern würde, müsste ich mich dauernd mit Möchtegernhelden rumschlagen und selbst als steinreiches Skelett würde ich wahrscheinlich bei keiner flotten Schankmaid mehr Eindruck machen. So vertrieben wir uns die Zeit mit Kartenspielen und so tun, als ob wir noch fleischlich wären, mit echtem Essen auf dem Tisch und so.
    Mit der Ruhe war es dann aber nicht weit her, weil alle naselang irgendwelche Tunichtgute durch den Wald trampelten und etliche Male sind wird nur knapp entkommen. Das konnte nicht so weitergehen und so besannen wir uns auf eine List. Wenn wir die *** hörten richteten wir alles so daher, als ob wir Arme bei einem Trunke sitzend, nach unzähligen Abenteuern, von Räubern danieder gemacht wurden. Wir steckten uns noch ein paar Pfeile zwischen die Knochen, legten einen Sack mit ein paar kleine Münzen hin, damit die Torfköpfe auch was finden und taten so, als ob wir tot wären, also ... so richtig tot. Mit dieser doch sehr einfältigen List ist es uns dann gelungen, die Fleischsäcke an der Nase herumzuführen und wenigstens halbwegs unsere verdiente Ruhe zu haben. Ärgerlich ist es nur, dass manche einen einbuddeln und je nachdem braucht es Tage dort wieder rauszukommen.
    So möchte ich alle Fleischsäcke Tamriels bitte:
    STÖRT NICHT DIE RUHE DER TOTEN!
  • Tenno_Cyzou
    Tenno_Cyzou
    Soul Shriven
    Die Drachenhöhle

    Ich war erst kürzlich im Osten von Himmelsrand angekommen, um dort für das Dolchsturz-Bündnis zu spionieren, als ich von einem interessanten Gerücht hörte. Dieses besagte, dass es in der Nähe eine Höhle geben sollte, die im Volksmunde auch Drachenhöhle genannt wurde, da ein uralter Drache aus der Meerethischen Ära in ihr hauste. Angeblich sei niemand, der bis zu diesem Tage dort hineingegangen war, je zurückgekommen. Ich wusste, dass die Leute einem viel erzählen konnten, ohne dass es war sein musste, aber ich wollte der Sache nachgehen.
    Am nächsten Tag hörte ich zwei Nord über eben diese Höhle sprechen und erfuhr, dass sie just am Morgen darauf zur Höhle aufbrechen wollten. Daraufhin entschied ich, ihnen zu folgen.
    Am nächsten Morgen ging ich ihnen unauffällig hinterher und als wir an der Drachenhöhle ankamen, war sicherlich nicht nur ich überrascht. Ein paar Personen in gleichfarbigen Roben standen davor und schauten nun zu den beiden Nord herüber. Ich hielt mich bedeckt, da ich nicht wollte, dass sie mich bemerken.
    Die Nord gingen etwas langsamer weiter und sprachen über diese Kultisten. Ich hörte, wie der Jüngere der beiden, der Kjeld hieß, Angst bekam, aber der Ältere, Hjorgeir, verstand ihn nicht, da er der Meinung war, dass ein Nord niemals Angst hätte. Wie sie aussahen und sich verhielten, hätten sie Vater und Sohn sein können.
    Anschließend gingen sie wieder schneller und zwei der Kultisten kamen auf sie zu. Ihr Gespräch konnte ich nicht gänzlich verstehen, da ich mich in einer gewissen Entfernung verstecken musste und ein Vogel in meiner Nähe laute Geräusche machte. Die wesentlichen Details bekam ich allerdings mit: Diese Kultisten erzählten, sie seien von einem Drachenkult, der den Drachen Sahmulnaak in der Höhle huldigte. Sie sagten außerdem, dass sie Sahmulnaak erst fragen müssten, ob sie zu ihm dürften, bevor sie sie zu ihm lassen könnten. Die Kultisten baten ihnen jedoch an, ein Mahl an dem Tisch vor der Höhle zu sich zu nehmen und die Nord willigten ein.
    Anschließend verschwanden die Kultisten für eine kurze Zeit, kamen mit Essen und Getränken wieder und verschwanden wieder in der Höhle. Kurz darauf kam ein plötzlicher Pfeilhagel aus der Höhle, der die beiden tötete. Ein paar Kultisten schnitten die Leichen auf und nahmen Fleisch und Innereien mit nach drinnen. Die Leichen ließen sie überraschenderweise liegen.
    Daraufhin schlich ich zu den Leichen von Kjeld und Hjorgeir und stellte fest, dass sie anscheinend nur Ausgewähltes entnommen haben mussten. Ich wollte mehr erfahren und begab mich in die Höhle.
    Ich sah dort drinnen zwar keinen Drachen, aber ich sah etwas anderes. Ich sah eine Statue von Namira und ich sah, wie die Kultisten ihr Teile des Fleisches als Opfergabe hinlegten und wie sie den Rest kochten und aßen. Selbst ich fand dies grausam und ich weinte um die beiden Nord, obwohl sie aus der feindlichen Fraktion waren und obwohl ich ausgebildet wurde, meine Gefühle zu unterdrücken.
    Unbemerkt verließ ich die Höhle wieder und meldete es den Stadtwachen, doch diese fanden nur noch eine verlassene Höhle vor.

    Julie Maurard
  • ZuMe
    ZuMe
    Shad Astula

    „Und hier -“ Shaon kicherte - „sind zwei unschuldige Wanderer von ihren Pfeilen überrascht worden. Sie sind richtig gefährlich, ohja.
    Ich habe es nicht gesehen, aber Du kannst Dir sicher vorstellen, dass das ein schönes Blutbad gegeben haben muss.“

    Tiron betrachtete die Szene genauer.
    „Aber,“ wandte er dann ein, „warum haben sie denn dort ohne jede Vorsicht gegessen, wenn es doch so gefährlich ist? ...Du fütterst sie doch nicht etwa an dieser Stelle?“
    „Doch,“ Shaon nickte strahlend. „Zugegeben, sie sind nicht sehr schlau. Aber das war auch nicht das Ziel meiner Zucht, nicht wahr?“

    Tiron schüttelte den Kopf. „Das ist sicher ein schönes Hobby... aber gibt es nicht würdevollere Beschäftigungen für einen Erzmagier, hm? Noch dazu für einen Telvanni.“
    Eigentlich war er gekommen, um mit Shaon über die Ausbildung der Anwärter zu sprechen – und ihn zu fragen, warum er sich von seinen Verpflichtungen zurückgezogen hatte. Nun, zumindest die Antwort auf diese Frage hatte er wohl erhalten.

    In dem großzügigen Terrarium befand sich eine akribisch aufgebaute Sumpflandschaft, in die Shaon verkleinerte Pflanzen eingebettet hatte – und die passenden Bewohner.

    „Sieh her, Tiron – diese zwei Argonier-Stämme sind nun schon seit Monaten verfeindet und bekriegen sich vor allem um diesen entzückenden winzigen Picknicktisch, wo immer wieder Essen vom Himmel fällt. Wenn Du möchtest, füttere ich sie heute erneut, dann kommt es bestimmt wieder zu Kampfhandlungen.“

    „Hör zu, Shaon Telvanni.“ Tiron sprach sehr ernst und sah seinem alten Freund genau an. “Du vernachlässigst Deine Pflichten. Du hast Dich in diese Sache hineingesteigert, aber sie wird Dir nichts Gutes einbringen. Diese 10 Zentimeter kleinen Seelenlosen kommen sicher auch ein paar Stunden ohne Dich aus. Die Akademie.... -“
    Shaon unterbrach ihn. „Die Akademie! Ich habe die letzten hundert Jahre für die Akademie gelebt, und das weißt Du auch. Nchow! Jetzt ist es an der Zeit, den Geist mit etwas anderem zu beschäftigen! Ich würde meinen, meine Stellung hier gestattet mir auch mal einen Urlaub, oder?“
    Shaon war aufgestanden und hatte sich vor Tiron aufgebaut, der zur Zimmertür zurückwich.
    „Du machst dem Hause Telvanni keine Ehre, Shaon.“
    Shaon reagierte mit einer kurzen, magischen Geste, die Tiron über die Türschwelle nach draußen stolpern ließ. Wütend stieß er die Tür ins Schloss. S'wit.“
    Seufzend wandte er sich wieder dem Terrarium zu.
    In diesem Moment flog ein fünf Zentimeter großer Pfeil dem dunmerischen Erzmagier genau ins Auge. Er öffnete den Mund, um zu schreien – nur, um zwei weitere Pfeile direkt in den aufgerissenen Rachen geschossen zu bekommen. Weitere Pfeile spickten die Lippen und Wangen, und das Kontaktgift darauf mischte sich mit den Blutstropfen, die aus den winzigen Pfeilwunden des würgenden, weinenden Magiers austraten.
    Eine Leiter aus geflochtenen Farnfasern wurde an der Terrariumswand hochgezogen und geschickt mit Gewichten in Position gehalten. Dann kletterten die Krieger und Jäger der Juiq`hleel hinüber und stießen mit ihren Steinmessern zu. Ihnen folgten die Brutwächter, Frauen und Kinder, als der Magier endlich aufgehört hatte, um sich zu schlagen und ganz, ganz still lag.

    „So, wir sind also nicht sehr schlau, ja?“
    Edited by ZuMe on 15. August 2014 20:28
  • Brommochs
    Brommochs
    ✭✭✭
    Ein Mahl für die Würmer

    Das Dunkel der Nacht war gerade über die kleine Gruppe Reikmannen herein gebrochen, sie hatten ihr Lager bei einer kleinen Höhle westlich von Ivarstatt aufgeschlagen und überfielen von hier aus reisende Händler und plünderten die Weiler der Nord. Der Krieg schwächte Himmelsrand und so hatten sie leichtes Spiel, was lag da näher als ihren letzten Raubzug zu feiern und ihn mit reichlich Bier und Met zu begießen?

    Die Nacht war jung und sie hatten es sich doch verdient! Als besonderer Happen winkte ihnen der süße Schoss einer Elfe. Es war auch nicht irgend eine, nein es war eine dieser exotischen Dunkelelfen. Noch nie hatten die Männer des Reik eine aus der Nähe gesehen. Aschfarbene Haut, rote Augen wie glühender Stahl und Haare so schwarz dass fast schon die Seelen der Grabessänger unschuldig wirkten.

    Sie hatte nicht einmal versucht zu fliehen, sie ließ sich einfach einfangen ohne jegliche Gegenwehr, während ihre Nordbegleiter aus dem Hinterhalt nieder gemacht wurden. Vielleicht hätte dass die Männer stutzig machen können, aber statt dessen hielten sie es einfach für Angst.

    So tranken und prahlten die Reikmannen, machten Witze über Dunmer, über die gefesselte Frau die Abseits im Halbdunkel saß und was sie noch mit ihr anstellen wollten. Ob ihre Haare wohl überall schwarz waren? Das wollten sie heute heraus finden!

    Nicht einmal halb so heroisch und bunt ausgeschmückt wie in den prahlerischen Geschichten der Reikmannen ertönte ein kurzes Zischen, gefolgt von einem lauterem, dumpfen "Klack". Der erste von ihnen erschlaffte, der Pfeil hatte den Schädel des Mannes an die Stuhllehne genagelt, keiner seiner Kameraden reagierte. "Klack, klack, klack" Krüge gingen zu Boden, Männer fielen keiner wehrte sich. Als sich nur wenige Herzschläge später die Nacht wieder in Stille tauchte, traten die Redoran in ihren auffälligen Gah-Julan Knochenrüstungen ins flackernde Licht der Feuer.

    Ohne ein Wort zu sprechen löste einer der vermummten die Fesseln der Frau und umringt von dieser kleinen Armee, ging Sie aus dem Lager, als wäre nichts besonderes geschehen.

    Und die Moral von der Geschicht? Macht lieber keine Witze über Dunmer, sie sind furchtbar humorlos, vor allem wenn es sich um einen Redoran Ratsherren handelt dem ihr die Frau geraubt habt!
    -Cadwell-

    Man muss seine Schlachten doch schlagen, wie sie fallen, oder etwa nicht? Die Rettung holder Maiden, der Kampf gegen Ungerechtigkeiten - das sind meine Spezialitäten. Aber betrunkenen Nord den Met wegnehmen? Also wirklich. Das ist doch Wahnsinn.
  • ZOS_CarolusS
    ZOS_CarolusS
    ✭✭✭
    Wir haben diesen Thread nun geschlossen, da die Einreichungsfrist am 16. August um 5:59 Uhr MESZ geendet hat. Vielen Dank an alle für eure großartigen Beiträge!
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