So schwarz sehe ich es nicht.
Elder Scrolls hatte mich schon bei den Solo Titeln damit überzeugt, dass man eben alles sein konnte, was man will.
Zauberer in schwerer Rüstung, Tote erweckender Schurke, alles möglich.
Genau das bietet nun endlich Subclassing.
Aber, ja, klar, ich verstehe auch vollkommen die Meinung der Klassen-Puristen, da wird man sich dann auch nie einig, daher vermeide ich auch Diskussionen dieser Art und will sie auch nicht vertiefen.
Worauf ich hingegen hinaus will, ist, dass ESO ein Spiel ist, das sehr viele Freiheiten bietet und es nicht zwangsläufig auf solche permanenten Zerg-Szenarien hinausläuft wie manchmal dargestellt.
Ball Groups sind schon von weitem erkennbar, wer also lieber kleine Scharmützel und Duelle sucht, geht ihnen aus dem Weg und wird dennoch immer recht schnell fündig.
Dauert es z.B. lange, bis bei einem Bauernhof die Farbe wechselt, sieht man schon, dass hier vmtl. ein einzelner Feind rumwerkelt, also kann man ein Duell erwarten.
Bei Burgbelagerungen ist es von Haus aus eine größere Sache, da kommen dann eben mehrere Gegner auf einmal, das weiß man aber von Anfang an.
In IC kann man erst recht gezielt kleinere Scharmützel und Duelle suchen bzw. erwarten, und in BGs… ok, da muss man Glück haben, nicht beim falschen Team zu sein, BGs laufen auch aus meiner Sicht gar nicht mehr gut.
Aber schönes PvP kann man noch immer, egal auf welchem Level man ist, gerade in Cyrodiil oder IC erleben, Subclassing und Mythics ändern daran nichts.
Außer für PvEler, ok, für gemütliche Quester sind diese Orte nicht mehr so einfach wie vorher, aber es sind ja auch primär Spielwiesen für PvPler, also finde ich das vollkommen in Ordnung.
Ich freue mich auf jeden Fall auf die angekündigte kleinere Cyrodiil-Map, die jetzige ist zu groß für die schrumpfende Spielerschaft.