Nein, Zenimax, so geht das nicht! Wirklich nicht. Ich bin seit der Beta dabei, also mehr als 3 Jahre, ich zahle immer schon ESO+ und verteidige ESO und Zenimax auch oft gegen Kritik. Aber jetzt ist Schluss.
Wirklich. Das geht so nicht!
Mein Charakter ist voll ausgebildete Handwerkerin, im Sternbild Schatten sind 75 Punkte verteilt und ich bin echt geduldig. Aber wenn ich eine Woche lang (heute sind 7 Tage um) nichts anderes mehr mache als über Vvardenfell zu laufen und Truhen zu öffnen, um an Kapitel der Kriegswappenträger heranzukommen, und bislang GENAU EIN EINZIGES Kapitel gefunden habe, dann geht das echt zu weit.
Soll ESO bitte nur noch frustrieren? Soll ein Spiel nicht Spaß machen?
Ich kann ja verstehen, wenn Bosse schwieriger gemacht werden oder meinetwegen auch Charaktere nicht mehr so viel Schaden machen. Aber KAPITEL eines STILBUCHS unauffindbar zu machen, das geht wirklich, wirklich zu weit!
Es ist viel, viel, viel, viel schlimmer als damals bei den Nirnkruxen. Ich habe Hunderte Truhen in den 7 Tagen geöffnet, und da ist die Ausbeute wirklich, wirklich, wirklich zu mager.
Wenn man bedenkt, dass ich seit Monaten nichts andere mehr mache, als Stilbüchern hinterher zu jagen, erst im pvp Allianzpunkte zu sammeln, um die kriegerischen Ordinatoren zu bekommen, dann wochenlang NPC zu bestehlen für die Dunmer-Haus-Stile und jetzt auf nicht absehbare Zeit nur noch Truhen auf Vvardenfell zu öffen, dann ist mein Account nicht mehr zum "spielen" da, sondern nur noch abgeschoben in eine hinterste Ecke von Online-Tätigkeiten.
Klar, jetzt kommen sicher wieder die Schlaumeier, die sagen: "Wozu suchen, kauf das doch!" oder "Wozu suchen, braucht doch eh kein Mensch". Denen kann ich nur antworten: "Wenn ihr ESO spielt, habt ihr sicher von Zeit zu Zeit Erfolge vorzuweisen, z.B. in den neuen Verliesen. Das ist mit Frust verbunden, kann schon sein, aber irgendwann, wenn der Endboss am Boden liegt, gibt's ein Glücksmoment. Dafür spielt ihr ESO: für den Glücksmoment."
Ich aber "spiele" ESO derzeit für unzählige, nimmerendende Frustmomente.
Ich erwarte also, dass sich da mal schnell was ändert. Das kann so nicht weitergehen.
Gruß