Wartungsarbeiten in der Woche vom 18 Oktober:
• Keine PC/MAC-Wartungsarbeiten – 18. Oktober
• PC/Mac: EU und NA Megaserver für Wartungsarbeiten – 19. Oktober, 10:00 - 17:00 MESZ
• Xbox: EU und NA Megaserver für Wartungsarbeiten – 19. Oktober, 10:00 - 17:00 MESZ
• PlayStation®: EU und NA Megaserver für Wartungsarbeiten – 19. Oktober, 10:00 - 17:00 MESZ
• Wartungsarbeiten im ESO Store und dem Kontosystem – 19. Oktober, 10:00 - 17:00 MESZ
Der DLC „Deadlands“ und Update 32 sind jetzt auf dem öffentlichen Testserver verfügbar! Die vollständigen Patchnotizen findet Ihr hier: https://forums.elderscrollsonline.com/de/categories/öffentlicher-testserver/

Ghorbash Clan [Ork-RP]

Gragosh
Gragosh
✭✭✭✭✭
Name:

Ghorbash Clan

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Kurzbeschreibung:

Der Ghorbash Clan ist ein Orkclan, dessen Angehörige als Neutral gelten. Einige Clanmitglieder haben auch bündnisnahe Tendenzen. Eine tief in die Thematik "Clankultur" eingreifende Rollenspielgemeinschaft, welche einen Orkclan durch abwechselnde Veranstaltungen verkörpert, wie er im realen Leben existieren würde. So erleben und leben wir alle Facetten, welche ein solcher Clan auch mit sich bringt - ob Krieg, Frieden, Freude, Hass, Liebe oder den einfache familiären Orkalltag. Im Vordergrund steht eine Gemeinschaft, die mehr das Miteinander in den Vordergrund stellt und Gemeinsam statt Einsam die Welt bereist

Ziele des Clans:

Als Primärziel sieht der Clan es an, in einer Welt voller Veränderungen sein eigenes Überleben zu sichern.

Wappen:

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Ein einfaches braunes Banner mit schwarzer Bärenpranke

Fraktion:

Dolchsturzbündnis
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Orientierung:

RP, RP-PVE & RP-PVP

Beschreibung des Clans:

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Was tut der Ghorbash Clan:

■ Die Rollenspielwelt, in unserem Fall der Ghorbash Clan, gibt Ork-Rollenspieler/innen die Möglichkeit, der/die zu sein, welche/r sich, als Persönlichkeit, im Innersten versteckt.
■ Erlaubte Klassen und Ausrichtungen: Alle zum Guten ausgerichtete Klassen sind Willkommen. Dazu gehören nach altorkischer Auffassung keine Diebe, Hexer, Trinimac- oder Daedraanbeter, Nekromanten, Vampire oder ähnliches. Denn was tot ist darf nicht leben.
■ Vollzeitrollenspielclan, auch bei instanzierten Spielelementen
■ Rollenspiel wird oft in allen Chat-Kanälen betrieben (mit geringen Ausnahmen)
■ Heimat und Clansitz ist die Orkfeste beim Graustein-Steinbruch (Wrothgar)

Beschreibung in Zahlen

20% RP-PvP
55% RP-PvE + Clankultur
25% RP-Clanevent
100% Rollenspiel-Orkclan (Ork RP)

Stützpunkt:

Wrothgar

Name Bedeutung:

Der Ghorbash Clan ein naturnaher Clan, der sein Augenmerk darauf legt in Gemeinschaft zu jagen und zu leben. Was die Bedeutung des Namens Ghorbash im genaueren angeht, so ist seine Herkunft und weitergehende Bedeutung unbekannt. Lediglich aus Schriften ist dieser Ruf als männlicher Vorname im Volk von Orsimern bekannt und tritt wohl häufiger bei Stämmen in Himmelsrand in Erscheinung.

Wappen Bedeutung:

Das Wappen wurde mittels einer deutbaren Heraldik erstellt, dessen Grundlage wesentlich auf http://almanach.scharesoft.de/index.ph/Wappen basiert. Dort stehen zwei Farben im Vordergrund. Braun für die gelebte Tradition,die Geborgenheit an der Flamme und die Verbundenheit zur Erde auf der sie stehen und von der sie leben und die Farbe Schwarz für Seriösität, Kontinuität und Sicherheit gegenüber der Zukunft und dem Wandel der Zeit. Die Bärenpranke stellt die Anpassungsfähigkeit ans Leben, eine starke Verbindung untereinander und die Naturverbundenheit sowie die Stärke und Kampfbereitschaft der Orks dar.


Aufnahme:

Beim Ghorbash Clan handelt es sich trotz aller bekannten Nachteile um eine Rassengilde. Hier sei erwähnt, dass wir nur Hauptcharakteren ein Zuhause bieten (also der Maincharakter). Es werden nur Orks aufgenommen, die einer Guten Gesinnung nahestehen und einen authentischen Namen tragen (der Lore entsprechend). Die Gesinnung des Clans „Chaotisch gut“ gilt hier als zielführend. Der Versuch einer Erklärung von Gesinnung findet sich im Groben hier http://www.xemaris.de/Alignment/Gesinnung.htm . Für Jene, welcher der Begriff "Rollenspiel" noch ein Fremdwort ist, setzen wir die Bereitschaft Rollenspiel zu erlernen und auszuüben voraus. Ebenfalls vorrausgesetzt wird, sich auf eventuell fremdartig wirkende Dinge zunächst einmal einzulassen. Zusätzlich erwarten wir Teamfähigkeit und ein respektables/anständiges Verhalten unter den Rollenspielern, gleich welchen Alters. Es ist nicht von großer Wichtigkeit, ob ihr Rollenspielprofis seid, ob ihr Rang 14 seid, ob ihr ein Marathon-Zehnfingersystem beherrscht, ob ihr ein rein episches Equipment besitzt, ob ihr alle Instanzen bereits gemeistert und selber auch die Schlachtzüge geführt habt. Das einzig wichtige ist, dass ER/SIE mit jeder Faser und ganzer Leidenschaft versucht, sich als Ork zu verwirklichen. Ob Rollenspielanfänger oder Rollenspielveteran, die Orks des Gharbosh Clans bieten Dir, mit reichlich Humor und Spaß, eine Orkheimat .

Ansprechpartner

Narzul gra- Oluk
Gragosh gro- Donneraxt

Forum

http://clanhallen.shivtr.com/

Chronik:

Clangründung 06.01.2015

Edited by Gragosh on 8. Mai 2018 09:28

"Ork sein heisst, ihn auch zu leben!"
  • Valisma
    Valisma
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    Die Orc betrachtet den Aushang interessiert, bevor Sie sich weiter auf ihren Weg macht.
  • Gragosh
    Gragosh
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    25. Tag Morgenstern 583
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    *Der Zimmermann der Steinzahnfeste hat etwas aufgeschnappt. Er erzählt, dass in der Taverne einige Orks mit ihren Reiseutensilien gesehen wurden. Draussen vor dem Langhaus waren einige Pferde und Karren zu sehen die mit Blickrichtung gen Hafen aufgestellt waren. Nach genauerem Nachfragen wurde bekannt, dass der Ghorbash Clan warscheinlich nach Kluftspitze ausreist um den Flüchtlingsansturm übernächstem Mond zu entgehen. Und ja es ist so - Der Clan zieht von Bethnik nach Kluftspitze um. Dort beziehen sie ein kleines Dorf mit mehreren Höhlen im Süden des Landstriches. Die Gegend ist bekannt für Fischreichtum, Holz, Wild und Abgelegenheit*
    Edited by Gragosh on 1. Mai 2015 09:23

    "Ork sein heisst, ihn auch zu leben!"
  • Gragosh
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    1. Tag Zweite Saat 583
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    *Zwei volle Tage zog sich die Reise hin. Es ging in den Süden hinein nach Sturmhafen. Der Tross von Orsimern bahnte sich seinen Weg gen Osten. Nicht mehr lange sollte es dauern, bis der Treffpunkt sichtbar wird. In der Ferne sind die ersten Pallisaden zu erkennen. Je näher die Orks kommen, desto höher die Vorfreude auf dass was sie dort erwarten wird. Seit Generationen hatte es schon kein Dush`Nabur mehr gegeben. Um so besser, das man sich auf die alten Riten besinnt und einen neuen Anlauf startet zu beleben was längst nur noch aus Geschichten bekannt ist. Als die Drei des Stammes die Feste "Hammertod" betreten, ist unlängst auch Kreera die Schamanin vor Ort. Sie scheint in sich gekehrt und versucht wohl ihre Gedanken auf das bevorstehende Ereignis zu ordnen. In der Mitte des Lagers brennt ein großes Feuer, dessen Hitze und wärmende Flammen in den Himmel emporsteigen und allen nahenden Orks wohl wie ein Leuchtfeuer den Weg leiten. Treiben hier, Treiben dort. Die Vertreter des Ghobash Clans gesellen sich etwas abseits an ein kleineres Feuer und beobachten die fremden Orsimer die ebenfalls eine weite Reise hinter sich haben mussten. Gegen Sonnenuntergang sollte die Zusammenkunft beginnen, doch es ist jetzt schon klar das nicht jeder rechtzeitig kommt. Nach und nach treffen immer mehr Orks aus allen Landesteilen Tamriels ein und schlagen sich grüppchenweise in viele unterschiedliche Feuernester innerhalb der Feste. Über Generationen hinweg haben sich nicht nur die Wohnorte, sondern auch die Glaubensrichtungen und Gewohnheiten geändert. Heute und hier ist alles vertreten. Vom normalen Jäger und Sammler, über den Traditionalisten bis hin zum königstreuen Ork in strahlender Rüstung. Gerade auch deshalb stehen sich viele Orks mit einem ausgeprägten Misstrauen gegenüber. Doch diesmal geht es weder um Weltanschauungen, Glauben oder Werte, sondern alleine darum um sich als Volk zu fühlen und die gemeinsamen Wurzeln wiederzufinden. Die alte Schamanin hält eine Eröffnungsrede in einem kehlend lautem Ton, sodass auch die Hintersten der Reihen das letzte Wort mitbekommen. Aus einem Jagdopfer wird Beutefleisch verteilt und jüngere Schamanen ziehen umher und markieren die Gäste mit dem Blut der Beute. Anders als gedacht verhalten sich die Orks untereinander nicht wie Brüder und auch nicht wie ein Volk. Zu tief die Gräben über Generationen und Blutlinien bis hin zum Heute. Schweigend und abwartend sitzen sich die unterschiedlichen Clans gegenüber und beobachten sich. Hier und da ein Nicken, eine Geste...mehr jedoch nicht. Die Stimmung die über dem Dush`Nabur liegt ist angespannt und wird meist durch Zurückhaltung unterstrichen. Gragosh, ein alter Ork aus dem Norden steht auf und spricht in kleinem Kreis von der Wichtigkeit dieser Zusammenkunft. Ausführlich hebt er den Sinn und Zweck hervor und lässt aber auch die Probleme nicht ausser Acht. Als seine Worte verhallen, sind noch andere zaghafte Versuche etwas Nähe zu den umlegenden Clans zu forcieren was aber nicht immer gelang. Nach einigen Tagen des Feierns lichten sich die Reihen allmähig und Hammertod leert sich schnell. In Gedanken versunken läuft der Älteste des Ghorbash Clans vor dem Lager umher und denkt über das Treffen nach. Mit durchwachsenen Gefühlen fasst er die wesentlichen Dinge in seinem Kopf zusammen und zieht für sich ein Resümee. Es waren mehr Orks da als Gragosh erwartet hat. Sie waren allerdings auch schweigsamer als Gragosh es erwartet hat. Geschichten von Jagd und Kampf wurden nur Clanintern erzählt und haben aussenstehende Orsimer nicht daran teilhaben lassen. Alles in Allem saßen viele Orks beieinander, die sich aber clanübergreifend nichts zu erzählen hatten. Im Grunde ist der alte Ork zufrieden mit dem Ergebnis. Mit Blick auf kommende Treffen die nun regelmäßig stattfinden sollen, steigt auch die Hoffung auf Besserung......*

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    Edited by Gragosh on 2. Mai 2015 08:45

    "Ork sein heisst, ihn auch zu leben!"
  • Gragosh
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    13. Tag Zweite Saat 583
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    *Als die Sonne sich hinter dem Horizont verschwand war es soweit. Nach und nach trafen die Orks am Ratsfeuer ein und setzten sich kreisrund um den Platz im inneren der Höhle. Der Alte Ork erhebt sich und blickt reihum den Anwesenden in die Gesichter. Dann beginnt er zu sprechen und legt den Auftrag für seinen Häuptling Ubba gro-Ambossbrecher offen. Auch die anderen Beteiligten blicken zwischen dem Ältesten und dem Häuptling hin und her. Der alte Orsimer erklärt die wichtigsten Grundsätze für den bevorstehenden Spähtrupp nach Sturzlauf und drängt den Häuptling auf die baldige Abreise…..

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    Indess dringen Geräusche von Aussen ans Clanfeuer. Ein Fremdork der von einer Wache ins Lager geschleift wurde macht sich an den Pferden zu schaffen. Eine Wache des Clans tritt vor die Höhle und spricht den Fremden an. Dieser reagiert etwas wirr, hilflos und überrascht. Da dieser Fremde als Dieb von Valisma gra-Lusk gesehen wird, wird er auch umgehend in Gewahrsam genommen und vor das Clanfeuer der versammelten Orks gezerrt. Im Anschluss findet ein Kurzverhör statt. In Anbetracht des bevorstehenden Auftrages ist nicht auszuschliessen, dass es sich bei diesem Fremden auch um einen Spion handeln könnte. Die Entscheidung des Häuptlings lässt keinen Zweifel daran diesen Orsimer über Nacht festzusetzen….

    Nach der Aktion mit dem fremden Orsimer sammelt sich der Spähtrupp bestehend aus Ubba gro-Ambossbrecher, Narzul gra-Olak, Gragosh gro-Donneraxt, Tiac der Blitzrufer und Valisma gra-Lusk vor der Höhle auf dem Clanplatz und satteln ihre Pferde und Guars. Nach einigem organisatorischen Aufwand und Planungen der Route setzt sich der Trupp in Bewegung nach Nordosten. Die Reise führt über schroffe Straßen an Bergwänden vorbei und findet letztlich einandhalb Tage später sein Ziel Sturzlauf. Das Dorf thront an der Küste zwischen zwei Bergen wie ein Idyll am Meer gelegen…..

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    Von nun an geht es zu Fuß weiter dem Tal entlang der Berge. Hier und da ein Beobachtungs- und Horchhalt. Doch so sehr sich die Augen anstrengen, es ist nichts auffälliges in diesem Dorf zu sehen. Der Trupp entschliesst sich näher an den Dorfkern heranzuschleichen. Über die Wiesen an Fassaden entlang bewegen sich die fünf Orsimer in die Mitte des Dorfes. Um ihrem Besuch keinen anrüchigen Anschein zu geben, entscheidet der Älteste von nun an als Besucher zu agieren. Etwas später ist die Taverne auch schon ausgemacht und Alle kommen auf die Idee, vielleicht am besten dort nach Informationen zu suchen. Ein feucht-fröhlicher Abend begann und endete ohne weitere Erkenntnisse….*


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  • Gragosh
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    *Alte Pranken entstauben das alte Clanbrett und fertigen eine zeitgemäßere Version an...*

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    Edited by Gragosh on 4. Oktober 2015 11:30

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  • Gragosh
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    29. Tag Herzfeuer 583
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    *Es war ein kalter Tag der sein Ende fand. Die Wärme des Abends verflüchtigt sich mit zunehmender Dunkelheit und taucht die Berge des südlichen Kluftspitzes in ein bedrückendes letztes Licht. In einer Höhle unweit des Bergrandes versammeln sich einige Orks des Clans und zurren Proviant und Ausrüstung an ihren Guars fest. Im Hofe der Clanfeste lodert ein großes Feuer das seine Schatten über die einfachen Behausungen und Zelte wirft. Nicht weit davon ordnet eine Schamanin die letzten Utensilien für das bevorstehende Ritual. Der Häuptling des Stammes trommelt seine Krieger und Späher zusammen und lässt sie vor dem Lager aufgereiht Stellung nehmen.....

    Nach etwa einem Stundenschlag bricht der Tross gen Nordosten auf. Der Weg führt durch unwirtliche Landschaften weit dem Norden entgegen. Der Wind schneidet sich durch die Fellbekleidungen und setzt dem Unterfangen der Nacht ordentlich zu. Viele Stunden dauert die Reise. Ihr Ziel ein nordisches Feuer unter einem majestätisch aufragenden Hinkelstein erreichen sie kurz vor Sonnenaufgang. Der Rest des Weges den Berg empor, erklimmen sie nach und nach. Die Vorhut des Clans ist schon vor Ort und leuchtet den Ankömmlingen mit einem großen wärmenden Feuer den Weg.....

    Als der Tross oben ankommt, verlagert sich die Schlange um den Hinkelstein und Schamanen betreten mit Ältesten die Lichtung vor dem Fels. Es werden Fackeln entzündet, die Gottheit angerufen und Ritualwaffen herbeigeführt. An diesem Abend gewinnt der Clan an neuer Größe und Macht hinzu. Die Neuen des Ghorbash haben ihren Schwur gesprochen und sich der Treue und der Obhut des stolzen Clans verschrieben. Als die Sonne aufgeht ist das Ritual beendet und die Gelage nehmen ihren unkontrollierten Verlauf...... Targul`Zuk Lusk*


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    Edited by Gragosh on 4. Oktober 2015 12:00

    "Ork sein heisst, ihn auch zu leben!"
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    2. Tag Sonnenuntergang 583
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    *Der Lauf der Zeit...

    Es war einst im Morgenstern des Jahres 583 der 2Ära, dass Ghorbash der Gründer und Durub des Clans nicht von einem seiner Beutezüge Heim kehrte und fortan trotz Nachsuche verschollen blieb. Die Orks warteten lange auf seine Rückkehr oder eine Nachricht... ein Lebenszeichen!

    Es wurden auch Monde danach Späher und Jäger entsandt, doch alle kamen ergebnislos zurück. Auch das Ritual der Schamanin, in dem sie Mauloch um eine Eingebung bat, blieb ohne Erkenntnis über den Verbleib des alten Häuptlings und seines Jagdtrupps. Und so kam es, das der erfahrene Krieger Ubba gro-Ambossbrecher die Schultern der Macht unter Zustimmung des Rates an sich nahm, um den Clan den Weg zu ebnen auf dass die Zukunft unter einem besseren Stern zu stehen vermag.

    Der Clan erholte sich langsam von der Zeit des langen Wartens, der Ungewissheit und der Trauer. Er begann trotz alle dem weiter zu wachsen und kam zu neuer Stärke. Herausforderungen wurden gemeistert und Schlachten siegreich und stolz geschlagen. Und all dies ist zu einem großen Teil der Bereitschaft, dem Einsatz und dem Bemühen des Kriegers geschuldet, der den Platz des alten Durub in dieser Zeit gut füllte. In der schweren Zeit nach dem Verschwinden des Häuptlings, hatte er den Clan zusammen gehalten und mit Legenden belehnt. Das jetzige Gedeihen des Stammes ist nicht zuletzt Verdienst eines unerschütterlichen Willens und Herzblut, das für den Clan in dessen Adern pocht.

    Nach langen Monden der Führung war das Ergebnis ein starker, gesunder Clan der seines Gleichen sucht und eine feste Bastion im südlichen Kluftspitze, die überdauert. Doch ein Krieger bleibt ein Krieger, ein Jäger ein Jäger und ein Schamane ein Schamane. Nach langem Zögern und innerer Zerrissenheit trat Ubba gro-Ambossbrecher schließlich vor den Stammesrat. Er bat darum die Häuptlingsehre, die ihm wie er selbst sagte nie gebührt, ablegen und seinen alten Posten wieder einnehmen zu dürfen. Der Clanälteste und die Schamanin willigten ein und gaben ihm den Titel des Kriegsrufer zurück.

    Unter der Führung des Clanrats und begleitet vom Kampfgebrüll des Kriegsrufers und der Stammeskrieger, wird sich der Ghorbash Clan nun auf in die alte Heimat machen. In das Land ihrer Ahnen, um dort Stellung und Jagdgrund zu beziehen und weiter auf die Heimkehr ihres wahren Häuptlings zu warten....*



    Edited by Gragosh on 2. November 2015 19:22

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    3. Tag Sonnenuntergang 583

    Seit einigen Sonnen machen Gerüchte in Schornhelm die Runde.....

    Die Waschweiber tratschen es in den Gassen und die Soldaten munkeln nach ihrer Wachschicht darüber in den Tavernen. Im Ghorbash Tal soll geschäftiges Treiben herrschen.....

    Einige Reisende berichten am Markt, sie hätten sogar mit eigenen Augen gesehen, wie die Orks ihr gesamtes Hab und Gut auf Karren verstaut hätten und Lasttiere mit Proviant für mehrere Tage beluden. Die Menge an Nahrung, die bei den örtlichen Händlern von den Frauen des Stammes geordert worden war, erweckt sehr wohl den Anschein, dass der Clan sich auf eine lange und mühsame Reise begeben werde. Doch nach und nach leerten sich die Wohnhöhlen und der Verdacht lag nahe, das es sich wohl um eine Reise ohne Wiederkehr handelt.

    Lurz gra-Shatul, die Inhaberin der "Ungezügelten Elixiere", die ein ums andere mal mit der Schamanin des Stammes verkehrte bestätigte diese Sonne die Annahme. Es ist war! Der Ghorbash Clan folgt dem Ruf der Heimat, dem Land der Ahnen und wird eine Feste im südlichen Teil des Wrothgar Gebirges, nahe eines alten Steinbruchs beziehen und die große Stadt Orsinium mit Steinen für den Wiederaufbau beliefern.

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  • Gragosh
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    14. Tag Abendstern 583
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    *In einer hellen Bucht im Norden des Kontinents fallen die letzten wärmenden Strahlen in leuchtendem Gelb auf die majestätisch schimmernden Eisschollen unweit der Bootsanlegestellen. Alte Pranken und junge Orsimer vertauen die letzten Seile am Steg um für den bevorstehenden ewigen Nordwinter vorzusorgen. Der Clan aus dem Süden hatte sich vor einigen Sonnen in die nördlichen Lande von Wrothgar begeben, um die letzten Großfischbestände des Clanlagers für die dunkle Jahreszeit aufzufüllen. Der alte Fischer steht am Ufer und blickt auf das bereits in Ansätzen zugefrorene Meer. Verschlissen, spröde und mit Wunden gezeichnet vergräbt der Clanorc seine Hände in den tiefen Felltaschen seines Umhangs. Die Saison ist vorrüber und ihm huscht ein Lächeln über das Gesicht. Er denkt an den Umzug in den Norden vor einigen Wochen. Dem Clan erging es in diesem Jahr mehr als prächtig. Die Nahrung war üppig vorhanden, viele Orsimerfrauen haben die Fruchtbarkeit erreicht und auch die Welpen des Clans gewinnen an Stärke und raufen sich um die Vorherrschaft an der Clanflamme. Ein wahrlich gutes Jahr hat der Ghorbash Clan erlebt. Wieder ist er gewachsen und in den Grundfesten seines Glaubens fester geworden. Die neu hinzugewonnenen Mitglieder bereichern den Clan und das Leben innerhalb der jungen Feste. So kann es weitergehen, ja so kann es weitergehen!*

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  • Gragosh
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    *Alte Pranken aktualisieren den Aushang am schwarzen Brett...*

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    14. Tag Sonnenaufgang 584

    *Als der Abendglanz die südlichen Berge von Wrothgar wiegt, trifft sich der Clan wie jeden Sundas zu seinem wöchentlichen Aaz`noduum. Einige Orsimer des Clans befinden sich immer noch in den südwestlichen Weiten, um das um die Jahreszeit bereits längere Tageslicht zu nutzen. An jenem Abend soll es ein besonderes Zusammenkommen sein. Die anwesenden Orsimer warten auf den letzten Ork der stolz und aufrecht die Taverne im inneren der Feste betritt. Sein Name Korzug gro-Kahlschnitt, ein großer Ork reinen Herzens, ein suchender Krieger der die vor ihm liegenden Ländereien mit seinen scharfsinnigen Blicken durchforstet. Vor etwas mehr als zwei Monden hat er dem Clan seinen Dienst angeboten. Der Ghorbash Clan hat ihm einen vorläufigen Platz an der Flamme gewährt um sich zu bewähren – Er hat sich bewährt. Nun ist es also an der Zeit ihm die Treue zum Clan abzuverlangen. Dazu werden die Orks in Kürze bereit sein…..

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    Nach ein paar Plaudereien und Absprachen lässt der Älteste Gragosh gro-Donneraxt sich nochmals bestätigen das Korzug den Pfad der Treue beschreiten will….

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    Die Bejahung folgte auf dem Fuße und so ging es sogleich nach draussen. Über Stundenschläge hinwegh, vorbei an Orten die ihre eigenen Legenden beherbergen zog sich der Tross von Orsimern gen Nordosten dem Rand des Horizontes entgegen…

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    Die ganze Nacht hindurch reiteten Sie unbeirrt ihrem Ziel entgegen. Der Rat des Clans hatte sich auf einen Ort verständigt, ein Gebiet dessen Umland vom Shatul-Clan bewohnt wird. Da dies ein befreundeter Stamm des Clans ist, ist es nicht verwunderlich dass sie ihnen ein Obdach für einige Sonnen zur Verfügung stellen….

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    Um die Mittagszeit erreicht der Zug die Grenzlande des befreundeten Stammes…

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    Es geht weiter in das Land hinein. Der kleine Tross wird von einigen Shatul-Jägern empfangen und zum Schutz flankierend in das Zieldorf geführt. Dort betritt der Älteste Gragosh zuerst das Zelt des Ältesten und stimmt sich mit ihm über die Vorgehensweise des Abends ab..

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    Danach reiten die restlichen Ghorbash in das Dorf und vertäuen ihre Bären am Stall. Sie werden auch hier vom Ältesten Shatul begrüßt und an die wärmenden Flammen gebracht. Einige Zelte und Hütten werden bezogen und für die Nacht gerichtet..

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    Vor dem Ritual hält Gragosh nochmals direkt Rücksprache mit Korzug über den Vorgang des Rituals…

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    Die anderen Anwesenden und Gäste warten derweilen auf die Rückkehr des Clanrates, das Eintreffen einiger Besucher und den Beginn des in Kürze beginnenden Rituals. Bald darauf startet die zeremonielle Aufnahme eines neuen Orsimers unter dem Fackelschein einer kreisrunden Zusammenkunft. Es verläuft alles nach Plan. Die Zeit seiner Anwesenheit unter den Ghorbash`s wird chronologisch aufbereitet und ausführlich dargelegt. Es werden Zeugnisse seiner Treue belegt, Clanbrüder und –Schwestern angehört und das allegmeine Wohlwollen des Clans ihm gegenüber abgefragt. Ihm zu Ehren wird Blut in den Flammen aufsteigen, Opfer dargebracht und durch einen Schwur dem Clan gegenüber die Treue bezeugt….

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    Am Ende des Rituals tritt die Schamanin Narzul gra-Oluk in den Kreis und spricht den Segen des Clans über seinem neuen Mitglied…..

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    Die anschließenden Feiern laufen völlig aus dem Ruder und ein feuchtfröhliges Gegröle erfüllt den Himmel bis in die tiefe Nacht hinein. So muss das Leben sein – Ork sein!*

    "Ork sein heisst, ihn auch zu leben!"
  • Valisma
    Valisma
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    Die Geschichte zum 8. Eisherbst - Maulochs Festtag

    Geschrieben von Narzul gra-Oluk:


    Die Schamnin faltet die Hände und weiht mit ihrem Gebet den heiligen Boden. Anschließend erhebt sie die Hand und bittet um Ruhe. Als es still wird wendet sie sich den Anwesenden zu und ergreift mit fester tiefer Stimme das Wort...

    "Blut... Clan... Heimat... Stärke... Ehre..."

    Begleitet von den rhythmischen Trommelschlägen ihres Clanbruders entzündet die Schamanin für jedes der gesprochenen Worte eine der fünf Kerzen, die vor ihr auf dem Altar stehen.

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    "Einst brannten vier Feuerschalen im Tempel des ersten Orsinium. Nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet, umringten sie den großen Scheiterhaufen zu Maulochs Ehren im Zentrum.
    Es begab sich zu einer Zeit in der es still war in den heiligen Hallen, da das Volk geteilt und im Krieg mit den Menschen lag. Es war so still, dass man nur das Flackern und Knistern der Flammen hören konnte. Da begann das erste der Feuer zu sprechen..."


    Die Schamanin hebt die erste der Kerzen mit beiden Händen gut sichtbar empor.

    <Ich stehe für jeden Tropfen, der vergossen wurde - Ich bin das Blut. Doch habe ich keine Kraft mehr den Winden der Zeit zu trotzen. Die Clans sind zu Einzelkämpfern geworden. Sie schwächen das Bollwerk, das das Volk einst war. Zu wenige Orks sind noch bereit ihr Blut für den Clan oder einen Bruder zu vergießen. Der Blutzoll wird...>

    "Der Wind nahm die letzten Worte des Feuers mit sich in die Dunkelheit als sein Licht erlosch."

    Die Schamanin pustet die Flamme aus, stellt die Kerze wieder auf die Steinplatte und hebt die Zweite hoch vor ihre Brust

    "Vor Zorn knisternd zischte das zweite Feuer..."

    <Ich brenne für jeden Stamm - Ich bin der Clan. Mein Licht steht für Stärke, Einheit und Überleben. Doch zu viele Orks verlassen ihre Clans. Sie vergessen ihre Wurzeln und Traditionen.>

    "Mit diesen Worten fachte das Feuer wütend ein letztes Mal hoch und hieß die Dunkelheit willkommen."

    Die Schamanin wiederholt das Spiel mit den Kerze.

    "Die Stimme des Dritten erklang in tiefer Trauer..."
    <Ich symbolisiere das Land. Die Heimat die sich die Orks mit unnachgiebiger Stärke erkämpft haben. Doch von meiner Pracht ist nichts mehr übrig. Anstatt sich gegen den Feind zu vereinen zerstritten sich die Clans und verstreuten sich. Sie verließen das Land und verrieten ihre Ahnen.>

    "Das Feuer seufzte tief und nur die Glut, ein Schatten seiner selbst blieb zurück."

    Wieder wird die ausgeblasene Kerze von der Schamanin gegen eine neue Brennende ausgetauscht.

    "Grollend fluchte das vierte Feuer..."

    <Ich stehe für die innewohnende Kraft, die in jedem Ork brennt. Ich bin die Stärke. Doch wo ist die Stärke das orkischen Volkes? Blut, Clan und Heimat scheinen bedeutungslos geworden zu sein. Für was lohnt es sich noch zu Kämpfen und Stärke zu zeigen?>

    "Mit diesen Worten löste sich die Flamme in Rauch auf."

    Die Schamanin stellt die vierte Kerze ab und legt ihre Handflächen auf den Altar, zu beiden Seiten der Kerzenreihe. Nur ein Licht flackert noch vor ihr.

    "Nachdem die vier Feuer erloschen waren brannte nur noch das Große und erhellte die Dunkelheit. Aber es blieb stumm. Orsinium fiel unter der Macht der Menschen. Jahre vergingen, das Königreich der Orks geriet in Vergessenheit. Doch erholte sich das Land und die Sonne kam, an der vier Krieger in die alten Hallen traten.
    Verwundert sahen sich die Krieger in der herrschenden Dunkelheit um und Fluchten bis zum Reich des Vergessens als sie die erkalteten Feuerschalen als das erkannten was sie waren - Die Säulen des orkischen Volkes.
    Da erklang stark und fest der Ruf des großen Feuers im Zentrum, das immer noch schwellte..."


    <Hört und handelt! So lange ich hier und in jedem Orkherz brenne, kann die erloschene Glut neu entfacht werden. Seit stolz auf das was ihr wart, seit und immer sein werdet, Orks! Vergesst nicht eure Wurzeln. Ich brannte, brenne und werde immer brenne für die Stärke des orkischen Volkes - Ich bin die Ehre eines jeden Ork!>

    Der Blick der Schamanin wandert von einem der Anwesenden zum Nächsten. Auf jedem eine kleine Weile ruhend, während sie mit ihrer Erzählung fortfährt und die Worte der Vergangenheit spricht.

    "Die Krieger zögerten nicht. Mit bloßen Händen griffen sie in die Flammen und zogen brennende Holzscheite aus dem Feuer. Kurz hielten sie inne, überrascht, dass die Hitze ihre ungeschützten Pranken nicht versengte. Doch da donnerte Maulochs Stimme selbst..."

    <Euer Mut, entschlossen und furchtlos Schmerz und Qual für die Euren auf euch zu nehmen, zeugt von wahrlich großer Stärke. Orsinium wird sich aus der Asche neu erheben. Die Ehre seines Aufstiegs ist euer und meine Gunst mit euch und den Euren!>

    "Darauf hin lösten sich die Krieger aus ihrer Starre und jeder eilte zu einer der Schalen. Mit dem Aufflackern der Flammen erwachte auch die alte Kraft des Volkes wieder. Das Feuer des Scheiterhaufens schwoll zu voller Größe an, denn das Licht von Blut, Clan, Heimat und Stärke erhellte wieder die Halle."

    Die Schamanin hebt die fünfte Kerze an und entzündet mit ihrer Flamme die anderen Vier wieder. Anschließend stellt sie sie zurück in die Reihe auf dem Altar.

    "Und so ist es bis zur heutigen Sonne. Die Feuer brennen stark und unnachgiebig.
    Die Moral der Geschichte ist einfach:
    Jene, die sich nicht gegen einen gemeinsamen Feind vereinen können werden fallen. Das war das Schicksal des alten Orsiniums. Dafür hatte sich die Orks den Hohn und die Verachtung des großen Kriegers verdient.
    Wir sind seine Kinder, die Hüter seines Zorns und die Werkzeuge seiner Vergeltung. Wir leisten diese Sonne den Schwur die Fehler der Vergangenheit nicht erneut zu begehen und erbitten seine Kraft. Mit unserem Blut schwören wir ihm die Treue."


    Die Schamanin nimmt den Ritualdolch vom Altar und setzt sich einen Schnitt in die linke Handfläche. Sie ballt die Hand zur Faust und lässt das Herzblut ihres linken Armes in die Feuerschale tropfen. Ihren Blick dabei über die Anwesende schweifend. Das Feuer zischt als es die Blutstropfen verschlingt.

    "Lasst Ehre in euren Herzen und Taten wohnen und Stärke wird euch zu Teil werden. Solange das Feuer im Tempel und in jedem von euch brennt wird das Volk der Orks nie untergehen. Mauloch begünstigt die Starken.

    Blut und Ehre für den großen Krieger!
    Blut und Ehre für den Clan!
    Blut und Ehre für das Volk der Orks!"


    Sie wendet sich den Versammelten zu, den Dolch immer noch in der Rechten haltend.

    "Tradition ist das Herzblut der orkischen Kultur. Sie ist wer und was wir sind! Sie zu wahren sind wir diese Sonne hier zusammen gekommen. Einem jeden von euch soll nun das Recht zu Teil werden euer Blut zu Maulochs Ehren zu vergießen."

    Der Ghorbash Krieger stellt auf die Worte der Schamanin hin, seine Trommel ab und nimmt den Dolch entgegen. Nach seinem Opfer treten auch die anderen Hauerträger einer nach dem anderen vor.

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    Nachdem auch der Letzte sein Blut zu Maulochs Ehren vergossen hat ergreift die Schamanin wieder mit fester tiefer Stimme das Wort und vollzieht eine abschließende segnende Geste.


    "Maulochs Gunst sei mit euch. Möge er eure Waffen führen, auf dass eure Feinde schnell und zahlreich fallen. Blut und Ehre sei mit euch und den Euren!"

    Im Anschluss an das Ritual macht sich der Zug der Orks langsam zur Feste auf. Trommelschläge werden immer lauter. Der Duft gebratenen Fleisches liegt in der Luft, Stimmen ausgelassen feiernder Orks und das Anschlagen von Fässern ist zu hören. Ein Duell zu Maulochs Ehren schon im vollen Gange.

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    Der Abend könnte nicht besser sein und wurde auch noch lange im "Langhaus des losen Zahns" begossen und gebührend gefeiert. Eine ehrbare Sonne findet schließlich ein spätes Ende.

    Edited by Valisma on 1. November 2016 10:16
  • Gragosh
    Gragosh
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    *Und wieder erhebt sich das Grollen der Berge zu einem waberndem Donnern......*


    "Ork sein heisst, ihn auch zu leben!"
  • Gragosh
    Gragosh
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    *Ein ergrauter Ork entstaubt das alte Pergament und hängt es ein Stück höher*

    "Ork sein heisst, ihn auch zu leben!"
  • Valisma
    Valisma
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    *Die Kriegerin läuft am schwarzen Brett vorbei und brummt als sie die Aushänge liest. Mit wenig Begeisterung überfliegt sie den ein oder anderen Text und löst dann selbst eine Schriftrolle vom Gurt. Mit einem kleinen Dolch befestigt sie das Pergament über allen anderen, nickt zufrieden und verschwindet wieder unter der Menge.*
  • Gragosh
    Gragosh
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    *Ein junger krummbeiniger Ork mit Plattschädel steht am schwarzen Brett mit einem Stück Pinselhaar in der Hand. Mit gekonnten Zügen erneuert, übermalt und aktualisiert er einen alten Aushang der am oberen Ende sein braunes Antlitz auf seinen Betrachter wirft. Kräftig sind die Farben, deutlich und tief die Worte darauf.....*
    Edited by Gragosh on 8. Mai 2018 09:29

    "Ork sein heisst, ihn auch zu leben!"
  • Valisma
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    *Die Kriegerin hängt ein Pergament ans schwarze Brett und verschwindet dann wieder in der Menge des Marktes.*
  • Valisma
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    Ein Abenteuer
    Geschrieben von Narzul gra-Oluk:

    Es war noch früh am Morgen.
    Von den Feuern der Nacht war nur noch glimmende Glut geblieben.

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    Doch in der Feste herrschte schon geschäftiges Treiben.
    Einige der Orks hatten beim ersten Sonnenstrahl begonnen sich für den nahen Aufbruch zurüsten.

    Am Vorabend hatten sie an den Flammen von einer Ruine im Süd-Osten des Landes erfahren, die ihren Schätzen und Geheimnissen wohl noch nicht beraubt worden war...

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    Es versprach eine gute Sonne zu werden.
    Kräftig stießen sich die Bären mit ihren Pranken ab und legten die Strecke in einem schnellen Tempo zurück.
    An ihrem vermeintlichen Ziel angekommen verharrten die Orks zunächst skeptisch im Schnee.
    Von einer Ruine war nicht das Geringste zu sehn.
    Nur eine nicht sehr trocken anmutende Höhle...

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    Nicht breit frühzeitig aufzugeben und umzukehren machten sich die beiden Krieger gefolgt von einer nicht sehr begeistert wirkenden Schamanin auf den Weg durch das eisige Wasser.
    Der Weg durch das kalte Nass war kürzer als vermutet und im Innern der Höhle kam bald merkwürdige Baukunst zum Vorschein. Wohl noch ein Überbleibsel aus der Zeit der Dwemer.
    Immer weiter wagten sich die Orks in die Dunkelheit vor, bis ein schwacher Lichtschein ihre Aufmerksamkeit erregte...

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    Eine junge Ork saß in einem sonst verwaisten Lager an einer Feuerstelle und schien wache zu halten.
    Sie trug keine sonderlich großen Waffen bei sich und sah auch dem Aussehen nach nicht nach einer Banditin aus.
    Die Krieger gingen auf die Ork zu und erfuhren nach einem kurzen Wortwechsel, dass sie einen Forschertrupp aus Orsinium hierher begleitet hatte. Doch von den Mitgliedern der Erkundung war keiner bis jetzt zurück gekommen...
    Unbeeindruckt von der Warnung der Jägerin und kampfesmutig schritt der kleine Trupp voran.

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    Ein kalter Wind wehte durch die alten Bauwerke und wirbelte den Schnee auf.
    Von Gefahr war nicht das Geringste zu erkennen.
    Doch der Wind trug Spuren von Öl und das leise Schaben von Metall über Fels in der Ferne mit sich.
    Vorsichtig setzten die drei Orks ihren Weg fort. Doch der Weg schien sie in eine Sackgasse zu führen...

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    Nach einem Augenblick der ratlosen Suche, entdeckten die Krieger hinter einem Wasserfall eine weitere verborgenen Höhle.
    Im inneren herrschte schummrige Dunkelheit und eisige Leere.
    Nur die zu Eis erstarrten Überreste von Osimern ließen das Schicksal des Forschungstrupps erahnen...

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    Nachdem die Schamanin ein Gebet für die Seelen der Toten gesprochen hatte, ging die Erkundung weiter.
    Vorsichtiger, immer darauf bedacht nicht das Ende der Forscher zu teilen. Doch ganz ohne den Architekten dieser Zeit Achtung und Respekt zu zollen ging es nicht. Ein Moment der staunenden Betrachtung wäre den Orks fast zum Verhängnis geworden. Mauloch und dem guten Gehör eines der Krieger war es zu verdanken, dass dieser ein fast unmerkliches Klicken und Drehen von Zahnrädern vernahm...

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    Wieder zur Vorsicht gerufen verfolgten die drei Orks die Spuren des rollenden Dwemerdings zurück, das sie eben in seine Einzelteile zerschlagen hatten.
    Dabei wurden die Konstrukte die ihnen begegneten immer größer und zahlreicher.
    Den Orks drängte sich die Frage, wie diese Maschinen die Zeit überdauern konnten immer öfter auf.
    Es musste irgendwo eine Energiequelle geben, die die Konstrukte speiste...

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    Als sie den dampfenden Wächter einer massiven Türe bezwungen hatten, trat der kleine Trupp in der Hoffnung, die Quelle des Übels zu finden ein. Im Innern war es dunkel.
    Die Luft war trocken und heiß.
    Dampfschwaden waberten durch den Raum.
    Und an der Decke hing eine gewaltige Maschine...

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    Nach eigehender Erkundung des Raumes und näherer Betrachtung der surrenden Vorrichtungen in den Ecken, waren sich die Orks einig. Die Vorrichtungen mussten etwas mit der Maschine an der Decke und den Konstrukten in der Ruine zu tun haben.
    Eine nach der Anderen wurde von den Kriegern zerstört.
    Als auch die Vierte zerschlagen wart, ertönte ein Ohren betäubendes Zischen und Brummen.
    Mit einem lauten Knall setzte die Maschine in einem letzten Versuch zur Revolution an.

    Der Kampf war hart.
    Doch die Orks des Ghorbash Clans gingen siegreich daraus hervor.
    Mit dem Stillstand der großen Maschine wurde es auch still in der Ruine.

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    Auf ihrem Rückweg kamen die Krieger an vielen bewegungslos verharrenden Konstrukten vorbei.
    Langsam vom fallenden Schnee bedeckt.

    Am Eingang trafen sie wieder die Jägerin die immer noch wartend Wache hielt.
    Ein weiterer Forscher aus Orsinium hatte sich zu ihr gesellt.

    Die Krieger berichteten vom Verbleib und dem Schicksal des Forschungstrupps und machten sich dann auf den Heimweg.


    Schätze und Reichtümer hatten sie für ihren Clan keine gefunden.
    Aber sie brachten eine Geschichte mit an die Flammen.
  • Gragosh
    Gragosh
    ✭✭✭✭✭
    *Langsam schiebt sich ein Dickorc an den Aushang heran und reisst sämtliche zettel weg die den ohnehin verblassten Aushang verdecken..*

    "Ork sein heisst, ihn auch zu leben!"
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